Singapur und Indonesien vereinbaren Zusammenarbeit bei CO2-Zertifikaten
Singapur und Indonesien haben eine Absichtserklärung zur Kooperation bei CO2-Zertifikaten unterzeichnet. Dies soll den Weg für ein Abkommen im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens ebnen und ist besonders für die Schifffahrt von Bedeutung.
CO2-Zertifikate hin oder her – Hauptsache, der Wind steht günstig für unsere Kutter.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Singapur und Indonesien haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei CO2-Zertifikaten unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde auf dem Treffen der Regierungschefs in Jakarta geschlossen und gilt als Schritt hin zu einem Umsetzungsabkommen gemäß Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens. Für den Schifffahrtssektor hat diese Kooperation aufgrund steigender Compliance-Kosten eine erhebliche Bedeutung. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung fand am 6. Juli beim Leaders' Retreat in Jakarta statt. Es handelt sich dabei noch nicht um ein fertiges Handelsabkommen, sondern um eine Vorstufe für eine Vereinbarung zur Umsetzung von Artikel 6 des Pariser Abkommens. Nur wenige Tage nach der Unterzeichnung hat Indonesien sein Registrierungssystem für Kohlenstoffeinheiten gestartet. Die ersten Handelslizenzen umfassen ein Volumen von rund 31 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent.
Bedeutung für den maritimen Sektor
Eine verlässliche indonesische Kreditversorgung ist insbesondere für die Schifffahrt von hoher Relevanz. Singapur, der weltweit größte Hafen für Schiffsbetankung, positioniert sich angesichts steigender Compliance-Kosten als das Zentrum für Kohlenstoffdienstleistungen in Südostasien.
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