IMO-Rat fordert Zurückweisung von Irans Ansprüchen in der Straße von Hormus
Der Verwaltungsrat der IMO hat die Mitgliedstaaten aufgerufen, Irans Souveränitätsansprüche über die Straße von Hormus abzulehnen. Teheran weist die Vorwürfe zurück und verweist darauf, kein UNCLOS-Mitglied zu sein.
Verkehrskontrolle auf hoher See? Dat regelt der Wind, nicht Teheran.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der Verwaltungsrat der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen hat sich am Freitag darauf geeinigt, dass Staaten die Bemühungen Irans zur Durchsetzung der Souveränität über die Straße von Hormus zurückweisen sollten. Dies betrifft auch die einseitige Schaffung einer Stelle zur Kontrolle des Verkehrs durch den Seeweg. Die rechtlich nicht bindende Entscheidung verurteilt die iranische "Persian Gulf Strait Authority" scharf. Diese Behörde behauptet, dass kein Schiff die Meerenge ohne eine gültige Durchfahrtsgenehmigung passieren darf.
Irans Haltung zu den Vorwürfen
Iran wies die Anschuldigungen gegenüber den Delegierten zurück. Da das Land keine Vertragspartei von UNCLOS ist, betrachtet es sich selbst als nicht an das Vertragssystem gebunden.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.