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Großbritannien weitet Emissionshandel auf die Schifffahrt aus

Seit dem 1. Juli 2026 unterliegt der inländische Schiffsverkehr in Großbritannien dem britischen Emissionshandelssystem. Betroffen sind größere Fracht- und Passagierschiffe.

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CO2-Preise auf See? Hauptsache, der Wind für die Segel bleibt weiterhin umsonst. — Rocky, Chefkolumnist
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Das britische Emissionshandelssystem ist am 1. Juli 2026 auf maritime Aktivitäten ausgeweitet worden, wodurch erstmals eine CO2-Bepreisung für die inländische Schifffahrt gilt. Die Regelung betrifft Fracht- und Passagierschiffe über 5.000 gt auf inländischen Routen des Vereinigten Königreichs, einschließlich der Emissionen am Liegeplatz. Der erste Erfüllungszeitraum läuft bis zum 31. Dezember 2026.

Die neuen Vorgaben verlangen, dass für inländische Reisen 100 Prozent der Zertifikate abgegeben werden müssen. Für Routen zwischen Großbritannien und Nordirland liegt der geforderte Anteil bei 50 Prozent. Obwohl der erste Compliance-Zeitraum Ende 2026 endet, ist die tatsächliche Abgabe der Zertifikate bis April 2028 aufgeschoben.

Kritik der britischen Schifffahrtskammer

Die UK Chamber of Shipping warnt vor den potenziellen Folgen dieser Maßnahme. Ohne entsprechende Unterstützung bei der Infrastruktur und eine internationale Abstimmung könnte das System die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

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