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Extreme Hitzewelle in der Nordsee und britischen Gewässern gemessen

Die Wassertemperaturen in Teilen der Nordsee und um die britischen Inseln liegen derzeit deutlich über dem Normalwert. Prognosen warnen vor extremen Bedingungen.

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In Teilen der Nordsee und den Gewässern rund um Großbritannien werden derzeit ungewöhnlich hohe Oberflächentemperaturen gemessen. Die Abweichungen vom Normalwert betragen stellenweise bis zu vier Grad Celsius, während für einige Gebiete noch höhere Werte prognostiziert werden. Weite Küstenbereiche befinden sich bereits in einer marinen Hitzewelle.

Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt

Die Oberflächentemperaturen der See liegen in Teilen der Nordsee aktuell etwa 1,5 bis 4 Grad Celsius über dem Normalwert. Prognosen deuten darauf hin, dass die Abweichungen in einigen Gebieten sogar 4 bis 5 Grad Celsius erreichen könnten. Große Teile der englischen und walisischen Küste, der Ärmelkanal sowie die zentrale und südliche Nordsee starteten Anfang Juli in einer marinen Hitzewelle der Kategorie 2.

Gefahr von extremen Bedingungen

Für die südlichen Gewässer besteht das Risiko, dass sie Bedingungen der Kategorie 4 erreichen. Diese Kategorie wird als extrem eingestuft und wurde um das Vereinigte Königreich herum bisher nur selten aufgezeichnet. Zudem erreichten die Ozeantemperaturen weltweit Ende Juni einen Rekordwert für diese Jahreszeit.

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