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Erstes Flüssigerdgas aus neuer mexikanischer Exportanlage nach Asien verschifft

Die Pazifikküsten-Anlage Energia Costa Azul hat ihre erste LNG-Ladung auf den Weg gebracht. Die neue Route ermöglicht es Exporteuren, den Panamakanal zu umgehen.

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Hauptsache die Pötte schwimmen. Den Panamakanal umschiffen spart ordentlich Zeit und Teewasser. — Rocky, Chefkolumnist
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Die erste Ladung verflüssigtes Erdgas (LNG) hat die Exportanlage Energia Costa Azul in Mexiko mit dem Ziel Asien verlassen. Es handelt sich um die erste LNG-Exportanlage an der mexikanischen Pazifikküste. Die von Sempra betriebene Anlage bietet eine strategische Route für nordamerikanisches Erdgas.

Die Anlage verfügt über eine Kapazität von 3,25 Millionen Tonnen pro Jahr (mtpa). Der Energiekonzern TotalEnergies hält einen Anteil von 16,5 Prozent an dem Projekt. Durch die geografische Lage an der Pazifikküste ermöglicht die Anlage den kürzesten Seeweg für nordamerikanisches LNG nach Asien, wodurch der Panamakanal umgangen werden kann.

Reaktion auf angespannte Transportwege

Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem asiatische Abnehmer dringend nach Lieferungen suchen. Hintergrund sind monatelange Störungen des Tankerverkehrs durch die Straße von Hormus.

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