China entsendet vier Polarforschungsschiffe in die Arktis
China hat seine 16. wissenschaftliche Arktis-Expedition gestartet. Vier Forschungsschiffe nehmen an der viermonatigen Mission teil, während die USA die Aktivitäten genauer beobachten wollen.
Vier Schiffe im Eis? Da wird es im Norden ja richtig voll.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
China hat seine 16. wissenschaftliche Arktis-Expedition gestartet und entsendet dafür insgesamt vier Polarforschungsschiffe. Die viermonatige Mission konzentriert sich auf die Erforschung des Klimawandels und mariner Ökosysteme. Der Einsatz erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen von US-Gesetzgebern, strengere Regeln für ausländische Forschungsschiffe in der Region einzuführen. Die Eisbrecher Xue Long und Xue Long 2 sowie das neue Polarforschungsschiff Jidi liefen am 3. Juli im chinesischen Dalian aus. Zu einem späteren Zeitpunkt soll sich zudem das Tiefseeforschungsschiff Tan Suo San Hao der Expedition anschließen. Während des viermonatigen Einsatzes stehen wissenschaftliche Untersuchungen zu Klimaveränderungen, marinen Ökosystemen, Meereisprozessen sowie ozeanografische Beobachtungen im Fokus der Besatzungen.
US-Gesetzgeber fordern strengere Kontrollen
Die Entsendung der Flotte fällt in eine Zeit, in der US-amerikanische Gesetzgeber Gesetzesentwürfe vorantreiben, die von ausländischen Forschungsschiffen eine Genehmigung für Aktivitäten nahe den US-amerikanischen Arktisgewässern verlangen. Diese Initiative folgt auf die beispiellosen chinesischen Operationen, die im vergangenen Jahr in der Nähe von Alaska stattfanden.
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