Öltanker-Verkehr in der Straße von Hormus nach gegenseitigen Angriffen fast vollständig erlahmt
Nach erneuten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus drastisch eingebrochen. Am Donnerstagmorgen passierten nur noch zwei Tanker die Meerenge.
Der Öltanker-Verkehr durch die Straße von Hormus ist am Donnerstag, dem 9. Juli, fast vollständig zum Erliegen gekommen. Nach gegenseitigen militärischen Angriffen der USA und des Irans passierten in den frühen Morgenstunden lediglich zwei Tanker die Meerenge. Zuvor hatte sich der Schiffsverkehr im Rahmen eines vorläufigen Abkommens vorübergehend erholt.
Militärische Eskalation stoppt Schiffsverkehr
Der drastische Rückgang des Verkehrs folgt auf erneute Spannungen in der Region. Die Vereinigten Staaten hatten den Iran den zweiten Tag in Folge angegriffen, woraufhin Teheran mit Vergeltungsmaßnahmen im Golf reagierte. Dieser jüngste Konflikt beendete eine Phase der Entspannung, in der sich der Verkehr auf der wichtigen Handelsroute wieder stabilisiert hatte.
Vergleich mit den Vorwochen
Unter einem Interimsabkommen hatte sich der Schiffsverkehr zuvor erholt. In den vergangenen drei Wochen passierten durchschnittlich 34 Rohstoffschiffe pro Tag die Straße von Hormus, wobei am 24. Juni mit 59 Durchfahrten ein Höchstwert erreicht wurde. Normalerweise werden über diese Route etwa ein Viertel des weltweiten Seehandels mit Öl sowie ein Fünftel des globalen Flüssiggases (LNG) transportiert.
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