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13. September 1700

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Siebzehn Soldaten nach Tönning

Am Abend des 13. September 1700 verließ Sergeant Költsche Helgoland mit 17 abkommandierten Soldaten. Ein Sergeant führte kleine Trupps, hielt die Disziplin und setzte Befehle praktisch um. Die Männer waren für einen besonderen Dienst zusammengezogen.

Ihr Ziel war Tönning, die Festungs- und Hafenstadt in Holstein. Dort hatten dänische Kanonen wenige Monate zuvor schwere Schäden angerichtet. Die Belagerung war im Juni beendet worden, doch die Festung blieb mit gottorfisch-schwedischen Truppen besetzt. Rund 4000 Mann brauchten weiterhin Lebensmittel, Munition und Handwerker.

Für solche Fahrten nutzte das Militär kleine Segelschiffe und Schaluppen. Helgoland lag auf den Wegen zur Elbmündung und nach Holstein. Als Költsche und seine 17 Soldaten abends abfuhren, ging es von der Insel direkt in die unruhige Kriegsregion.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

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