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12. September 1700

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Bauholz aus der Nordsee

Breite Bohlen trieben am 12. September 1700 in der See vor Helgoland. Es war eine Partie, also eine zusammengehörige Ladung Bauholz, nicht nur ein einzelnes Brett. Die Insulaner holten die Bohlen aus dem Wasser und brachten sie an Land.

Für die felsige Insel war solches Holz begehrt. Eigene Wälder gab es nicht, doch Häuser, Boote und Fischereigerät brauchten ständig Reparaturen. Helgoland lag zudem an der Route zur Elbe, auf der viel Bauholz unterwegs war. Bei einer Bergung fuhren Männer mit offenen Booten hinaus, sicherten die Ladung und zogen weitere Helfer hinzu. Anschließend regelte der Vogt, der Verwalter der Insel, die Verteilung des Fundes. Am Strand lagen an diesem Tag frisch geborgene Bohlen für die nächsten Arbeiten bereit.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

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