Früher Saisonstart: Erste Kegelrobbenbabys auf Helgoland gesichtet
Auf Helgoland sind die ersten Kegelrobbenbabys der neuen Saison gesichtet worden. Während ein Jungtier bei seiner Mutter bleibt, wird ein Heuler in der Seehundstation Friedrichskoog versorgt.
Moin kleiner Heuler, lass dich in Friedrichskoog man gut aufpäppeln!
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Auf der Nordseeinsel Helgoland sind die ersten Kegelrobbenbabys der neuen Saison gesichtet worden. Der Saisonstart erfolgt damit in diesem Jahr etwas früher als gewöhnlich. Während ein Jungtier von der Mutter versorgt wird, befindet sich ein verlassenes Tier in der Seehundstation Friedrichskoog. Wie die Tagesschau berichtet, hatte Dünenranger Michael Janßen die Tiere bereits Ende vergangener Woche am Nordstrand gesichtet. Üblicherweise geht es erst in der zweiten Novemberwoche los. Ein Jungtier hat auf natürlichem Wege Glück und wird von seiner Mutter umsorgt. Das andere ist ein sogenannter Heuler, das heißt, es lag allein am Strand.
Jungtier in Quarantäne in Friedrichskoog
Dieses Tier hat Janßen mittlerweile in die Seehundstation Friedrichskoog (Kreis Dithmarschen) gebracht. Dort ist es momentan in Quarantäne und in einem noch etwas wackeligen Zustand, so ein Sprecher der Station. Deshalb gibt es auch keine aktuellen Fotos von dem Seehundbaby, da es nicht gestört werden soll.
Entwicklung der Geburtenzahlen noch offen
Dass die ersten Geburten in dieser Saison schon früher stattfanden, heißt nicht unbedingt, dass Janßen einen erneuten Geburtenrekord erwartet. In den vergangenen Jahren gab es auf Helgoland nämlich immer mehr Jungtiere. „Abgerechnet wird zum Schluss“, sagt Janßen. Ob der Aufwärtstrend in dieser Saison weitergeht, kann er deshalb erst im Januar sagen. Bis dahin gibt es allerdings noch genügend Platz an den Stränden, sagt er.
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