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Helgoland droht Versorgungslücke bei Bestattungen

In rund zwei Jahren gehen auf Helgoland der Bestatter und der Friedhofsgärtner in den Ruhestand. Die Verwaltung sucht nach Lösungen, sieht bei der Friedhofspflege aber auch die Kirche in der Pflicht.

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Illustration zu: Helgoland droht Versorgungslücke bei Bestattungen
Illustration: KI-generiert
Auf Helgoland droht in rund zwei Jahren eine Lücke bei Bestattungen. Grund dafür ist der bevorstehende Ruhestand des Bestatters und des Friedhofsgärtners. Die Inselverwaltung sucht nach Lösungen für die künftige Versorgung.

Sorge um fehlendes Personal

Wie aus der Niederschrift der Sitzung der Gemeindevertretung vom 30. September 2026 hervorgeht, wies eine Einwohnerin in der Einwohnerfragestunde auf das bevorstehende Problem hin. Wenn der Bestatter und der Friedhofsgärtner in etwa zwei Jahren in den Ruhestand gehen, gebe es beides nicht mehr auf der Insel. Die Einwohnerin regte eine Lösung an, etwa eine Zusammenarbeit mit einem Unternehmen vom Festland, sowie eine frühzeitige Information der Bevölkerung.

Verwaltung sieht Kirche in der Verantwortung

Vorsitzender Peter Botter erklärte, dass das Problem bekannt sei und die Verwaltung daran arbeite. Für den Friedhofsgärtner sieht er die Kirche in der Pflicht, die diese Aufgabe seit Jahrzehnten innehabe. Eine Abwälzung auf die Gemeinde sei nicht sachgerecht. Konkrete Beschlüsse gab es nicht.

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