Laternenumzug in Herzhorn: Traditionelles Event von Rettungseinsatz begleitet
Mehr als 350 Menschen haben am Freitagabend beim Umzug „Rhin in Flammen“ in Herzhorn gefeiert. Ein medizinischer Notfall erforderte am Ende den Einsatz der Rettungskräfte.
Mehr als 350 Laternenläufer und Fackelträger haben am Freitagabend, 23. Oktober, den Herzhorner Rhin in ein Lichtermeer verwandelt. Die seit 16 Jahren vom Wildnis-Club der Engelbrechtschen Wildnis organisierte Veranstaltung „Rhin in Flammen“ verlief stimmungsvoll, wurde am Ende jedoch von einem medizinischen Notfall überschattet. Ein Umzugsteilnehmer musste nach Erstversorgung durch die Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Teilnehmer umrundeten den Rhin bei durchwachsenem Wetter einmal bis zur Hühnerbrücke und zurück. Begleitet wurden sie dabei vom Feuerwehr-Spielmannszug aus Borsfleth sowie von beleuchteten Booten und Kanus auf dem Wasser. Anlieger hatten ihre Grundstücke mit Fackeln und Lichterketten illuminiert, wie die shz berichtet. Andere nutzten die Veranstaltung, um neben der Marschroute Würstchen zu grillen und Heißgetränke zu genießen.
Leises Bodenfeuerwerk der Feuerwehr
Während vor dem „Poppenhuus“ für das leibliche Wohl der Umzugsteilnehmer gesorgt wurde, zündete die Freiwillige Feuerwehr auf der gegenüberliegenden Rhinseite ein traditionelles Feuerwerk. Die Brandbekämpfer brannten ein nahezu geräuschloses, Funken sprühendes Bodenfeuerwerk ab. Wehrführer Sven Junge begründete diesen Schritt: „Bei unserem Höhenfeuerwerk mit Knalleffekten im letzten Jahr hatten sich mehrere kleinere Kinder erschrocken. Darauf haben wir dieses Mal Rücksicht genommen“.
Medizinischer Vorfall am Rande der Veranstaltung
Am Rande des Umzugs kam es während des Abschlussfeuerwerkes zu einem medizinischen Zwischenfall. Nach Angaben des Wehrführers sackte ein etwa 50 Jahre alter Umzugsteilnehmer am Straßenrand zusammen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisteten Feuerwehrleute Erste Hilfe an dem Patienten, bevor dieser in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.
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