Pläne für Helgoländer Bauhof: Entscheidung erst nach Gutachten
Die Gemeinde Helgoland berät über die mögliche Einrichtung eines eigenen Bauhofs. Vor einer finalen Entscheidung soll das Ergebnis einer externen Personalbedarfsanalyse abgewartet werden.
Erst mal 'n Gutachten abwarten. Man muss ja nix überstürzen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Verwaltung der Gemeinde Helgoland hält die Option für einen eigenen Bauhof weiterhin offen, hat jedoch noch keinen Beschluss gefasst. Vor einer Entscheidung soll zunächst der Bericht einer externen Personalbedarfsanalyse abgewartet werden. Das geht aus der Niederschrift der Sitzung des Hauptausschusses vom 11. August 2026 hervor. Als Begründung für die Überlegungen gab die Verwaltung an, dass immer mehr Aufgaben bei fachfremden Abteilungen gelandet seien. Zudem hätten Drittanbieter Aufgaben an die Gemeinde zurückgegeben. Die Abteilungen, die diese Aufgaben übernehmen mussten, verfügten dafür jedoch weder über die entsprechende Zuständigkeit noch über freies Personal. Die Ergebnisse der externen Organisationsbewertung werden für Herbst oder Winter 2026/27 erwartet.
Empfehlungen zum Stellenplan
Peter Botter sagte, es gebe grundsätzlich Bedarf, über den Stellenplan zu sprechen, auch im Hinblick auf einen Bauhof. Der Hauptausschuss empfahl der Gemeindevertretung einstimmig den Stellenplan 2027 mit insgesamt 86,27 Stellen sowie den dritten Nachtrag zum Stellenplan 2026. Dieser Nachtrag enthält erstmals zusätzlichen Bedarf für die Ganztagsbetreuung, da ab dem Schuljahr 2026/27 ein entsprechender Rechtsanspruch gilt.
Haushaltslage und Personalbericht
Aufgrund der angespannten Haushaltslage sieht die Verwaltung keinen kurzfristigen Stellenabbau, sondern Besetzungssperren vor. Aus dem Personalbericht ging hervor, dass Überstunden und Ausfallzeiten gesunken seien. Dennoch liege die Ausfallquote weiterhin über dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein.
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