Seenotretter schleppen manövrierunfähigen Fischkutter nach Helgoland
Vor Helgoland ist ein Fischkutter aus Greetsiel wegen eines Antriebsschadens manövrierunfähig geworden. Der Seenotrettungskreuzer Theo Fischer schleppte das Schiff samt vierköpfiger Besatzung sicher in den Inselhafen.
Die vier Besatzungsmitglieder meldeten sich gegen halb zehn Uhr morgens bei der Rettungsleitstelle See in Bremen, da der Antrieb des mehr als 22 Meter langen Schiffes beschädigt war. Der Kutter befand sich rund sieben Seemeilen – etwa 13 Kilometer – vor der Insel und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft bewegen.
Einsatz bei Windstärke sechs
Zum Einsatz kam der Seenotrettungskreuzer Theo Fischer, der kurz zuvor vertretungsweise im Helgoländer Hafen festgemacht hatte. Die Besatzung lief zu dem Havaristen aus, nahm ihn auf den Haken und schleppte ihn gegen Wind und Wellen zurück zur Insel, wie nord24 berichtet. Nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks herrschte dabei Windstärke sechs. Gegen ein Uhr mittags lag der Kutter sicher im Hafen von Helgoland.Verletzt wurde niemand. Warum der Antrieb ausfiel, ist bislang nicht geklärt. Für die Fischer endete damit die Fangreise vorzeitig. Der Kutter muss nun im Helgoländer Hafen untersucht und voraussichtlich repariert werden, bevor er den Rückweg nach Greetsiel antreten kann.