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Helgoland setzt auf Löscheimer-Aktion zur Verstärkung der Feuerwehr

Der Hauptausschuss auf Helgoland hat einstimmig eine Werbeaktion für die Freiwillige Feuerwehr beschlossen. Mit Verteileimern soll auf den Personalmangel aufmerksam gemacht werden, um eine Pflichtfeuerwehr zu verhindern.

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Ein Eimer Wasser hilft gegen Brände, aber hoffentlich auch gegen den Personalmangel. — Rocky, Chefkolumnist
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Die Freiwillige Feuerwehr Helgoland soll Verstärkung erhalten. Der Hauptausschuss hat die Verwaltung am 11. August einstimmig beauftragt, mit einer gezielten Aktion neue Mitglieder zu werben. Ziel der Maßnahme ist es, der drohenden Einführung einer Pflichtfeuerwehr auf der Insel entgegenzuwirken.
Grundlage für den Beschluss war ein Antrag der Partei Bündnis 90/Die Grünen, den Dr. Rebecca Ballstaedt vorstellte. Die Idee sieht vor, Löscheimer mit Informationsmaterial zu verteilen, um Aufmerksamkeit für die Aufgaben der Feuerwehr zu erzeugen. Das Geld für das Vorhaben stammt aus dem Haushaltsprodukt der Feuerwehr. Nach Abschluss der Aktion soll die Verwaltung dem Ausschuss über die entstandenen Kosten berichten.

Warnung vor einer Pflichtfeuerwehr

In der Beratung wies Peter Botter darauf hin, dass die Verwaltung eine solche Eimeraktion bereits angekündigt und zugesagt hatte. Zudem reiche eine einzelne Aktion voraussichtlich nicht aus, um ausreichend neue Einsatzkräfte zu gewinnen. Sollte die Zahl der Mitglieder weiterhin zu gering bleiben, drohe die Einrichtung einer Pflichtfeuerwehr. Nickels Krüß stimmte diesen Bedenken zu und äußerte Verwunderung über den Antrag. Ergänzend riet Botter davon ab, gleichzeitig für den Förderverein der Feuerwehr zu werben, da dies dem Ziel schaden könne, aktive Mitglieder zu gewinnen.

Verzögerung durch Haushaltsgenehmigung

Bürgermeister Thorsten Pollmann bezeichnete den Antrag als unterstützenswert. Er stellte klar, dass die Werbeaktion bereits in Vorbereitung gewesen sei, sich jedoch verzögert habe, weil der Haushalt lange Zeit nicht genehmigt war. Im Zuge der Vorbereitungen seien bereits Fragen zum Empfängerkreis, zur Art der Ansprache sowie zu den Fremdsprachen geklärt worden, wie aus der Niederschrift der Sitzung des Hauptausschusses der Gemeinde Helgoland hervorgeht.

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