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Gemeindevertretung Helgoland berät über Nachtragshaushalt 2026

Am 30. September entscheidet die Gemeindevertretung Helgoland über den ersten Nachtragshaushalt des laufenden Jahres. Die Abstimmung erfolgt vor dem Hintergrund einer angespannten Finanzlage und ausstehender Ausschussempfehlungen.

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Die Gemeindevertretung Helgoland entscheidet am Mittwoch, 30. September, über den ersten Nachtragshaushalt der Gemeinde für das laufende Jahr 2026. Die Beratung findet vor dem Hintergrund einer angespannten Finanzlage statt, durch die in den vergangenen Jahren bereits Projekte zurückgestellt wurden. Konkrete Zahlen zu den geplanten Etatänderungen sind in den öffentlich zugänglichen Unterlagen bisher nicht enthalten.
Die Entscheidung über die Verwaltungsvorlage GH/17/RFBK/034/2026 steht als Tagesordnungspunkt 7 auf der Agenda. Die Beratung ist dreigeteilt: Zunächst werden die Übersichten zum ersten Nachtragshaushalt 2026 gemäß Paragraf 6 Nummer 9 der Gemeindehaushaltsverordnung gelesen, worauf die Behandlung der einzelnen Haushaltsansätze folgt. Anschließend soll die Gemeindevertretung die erste Nachtragshaushaltssatzung beschließen.

Vorbehalt durch Empfehlungen der Fachausschüsse


Der Tagesordnungspunkt steht ausdrücklich unter dem Vorbehalt der Beschlussempfehlungen der Fachausschüsse, die in der Woche vor der Gemeindevertretung tagen. Den Auftakt macht der Bau- und Umweltausschuss am 22. September, gefolgt vom Wirtschafts- und Finanzausschuss am 23. September und dem Hauptausschuss am 25. September. Wie die Gemeinde in ihren Sitzungsunterlagen mitteilt, waren zur Vorlage zum Zeitpunkt der Einladung keine Anlagen abrufbar, obwohl die Vorlage zuletzt am 22. September aktualisiert wurde. Welche Ansätze konkret angehoben oder gesenkt werden sollen, geht aus den Dokumenten noch nicht hervor.

Angespunkte Haushaltslage und Steuereinnahmen


Der Nachtrag fällt in eine schwierige finanzielle Phase. In weiteren Vorlagen derselben Sitzungsrunde wird die Finanzsituation der Inselgemeinde als defizitär beschrieben. Auf der Einnahmenseite zeigt der Quartalsbericht zum 30. Juni 2026 ein gemischtes Bild: Im ersten Halbjahr erbrachte die Gewerbesteuer rund 9,47 Millionen Euro und die Gemeindeeinfuhrsteuer rund 891.800 Euro. Die Grundsteuer schlug mit rund 154.800 Euro zu Buche, die Zweitwohnungssteuer mit rund 139.200 Euro und bei der Tourismusabgabe waren zur Jahresmitte erst rund 7.200 Euro verbucht.

Auswirkungen auf das Haushaltsjahr 2027


Der Nachtragshaushalt 2026 besitzt zugleich Relevanz für die künftige Finanzplanung. Für den Haushalt 2027 hat die Kommunalaufsicht des Kreises Pinneberg die Gemeinde für den 26. November 2026 zu einem Haushaltsgespräch nach Elmshorn geladen. Themenwünsche für dieses Treffen müssen von der Gemeinde bis Ende Oktober gemeldet werden.

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