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Komplizierter Rettungseinsatz vor Helgoland bei stürmischem Seegang

Bei drei Meter hohen Wellen haben Seenotretter eine unterkühlte und geschwächte Seglerin vor Helgoland gerettet. Ein Rettungshubschrauber und zwei Schiffe waren im Einsatz.

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Vor Helgoland haben die Seenotretter eine stark geschwächte Seglerin bei schwerem Seegang von einer Yacht gerettet. Der Einsatz begann am Freitag, dem achtzehnten September, gegen elf Uhr vierzig, rund neun Seemeilen nordöstlich der Insel. Die Besatzung einer knapp zwölf Meter langen Segelyacht mit sechs Menschen an Bord hatte um Hilfe gerufen.

Schwierige Bedingungen bei drei Meter hohen Wellen

Drei von ihnen waren schwer seekrank, eine etwa fünfunddreißig Jahre alte Frau war zusätzlich ausgetrocknet und stark unterkühlt. Die Seenotleitung in Bremen schickte den auf Helgoland stationierten Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede mit seinem Tochterboot Verena, außerdem einen Rettungshubschrauber und den Notschlepper Nordic. Bei Westwind der Stärke sechs und etwa drei Meter hohen Wellen konnte der Hubschrauber die Frau nicht direkt von der stark schaukelnden Yacht aufnehmen. Stattdessen setzte er eine Notärztin oder einen Notarzt und einen Notfallsanitäter mit der Winde auf dem Seenotrettungskreuzer ab, wie das Tageblatt berichtet.

Versorgung im Inselkrankenhaus

Das Tochterboot brachte die Mediziner zur Yacht, der Notschlepper hielt dabei als Windschutz Wind und Wellen ab. Die Patientin wurde auf das Tochterboot übernommen und im Bordhospital des Kreuzers versorgt. Auf Helgoland übergaben die Seenotretter sie dem Rettungsdienst der Insel, der sie in das Inselkrankenhaus brachte. Wie es den übrigen Seglern und der Yacht danach erging, ist nicht bekannt.Der Einsatz gehörte zu insgesamt zweiunddreißig Einsätzen, die die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger an einem stürmischen Septemberwochenende auf Nord- und Ostsee gefahren ist. Das teilten die Seenotretter mit.

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