Schwieriger Rettungseinsatz vor Helgoland: Seenotretter bergen unterkühlte Seglerin
Bei stürmischem Wetter und hohem Wellengang haben Seenotretter eine 35-jährige Frau von einer Segelyacht gerettet. Der Einsatz erforderte das Zusammenspiel von Rettungskreuzer, Hubschrauber und Notschlepper.
Am Freitagmittag haben Seenotretter eine stark unterkühlte 35-jährige Frau von einer Segelyacht vor Helgoland gerettet. Wegen starker Winde und hohem Wellengang gestaltete sich der Einsatz für die Rettungskräfte äußerst schwierig. Gegen 11.40 Uhr hatte die teils stark seekranke Besatzung der Segelyacht die Seenotretter alarmiert. Wie die Tagesschau meldet, war vor allem eine 35-jährige Frau laut DGzRS bei Eintreffen der Einsatzkräfte dehydriert und stark unterkühlt. Mit einem Seenotrettungskreuzer und einem Helikopter konnten sie die Patientin versorgen und anschließend dem Rettungsdienst auf Helgoland übergeben.
Schwierige Bedingungen durch Wind und Wellen
Wegen Windgeschwindigkeiten von bis zu knapp 50 km/h und Wellenhöhen von ungefähr drei Metern konnte das medizinische Personal vom Hubschrauber nicht direkt auf die Segelyacht abseilen. Stattdessen wurden sie auf den Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" gelassen und von dort mit einem Tochterboot zum Segelboot gebracht. Ein vom Bundesverkehrsministerium gecharterter Notschlepper musste Windschutz geben, damit die Einsatzkräfte sich leichter an Bord bewegen konnten.
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