Walfang-Moratorium: Togo unterstützt Antrag zur Überprüfung von Fangquoten
Togo schließt sich als einziges afrikanisches Land einer Initiative von Antigua und Barbuda an, die das seit 1986 geltende Walfangverbot überprüfen lassen will. Naturschutzorganisationen fordern die Ablehnung des Vorstoßes.
Lasst die Wale man schön schwimmen, sonst gibt dat mächtig Mecker.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Togo unterstützt als einziges afrikanisches Land einen von Antigua und Barbuda eingebrachten Resolutionsentwurf zur Überprüfung der kommerziellen Walfangquoten. Das Anliegen soll auf der bevorstehenden Tagung der Internationalen Walfangkommission behandelt werden. Regionale Schutzorganisationen sprechen sich gegen die Initiative aus. Der Resolutionsentwurf sieht vor, die Überprüfung kommerzieller Walfangquoten auf der 70. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) erneut aufzunehmen, wie das Nachrichtenportal Mongabay berichtet. Die Tagung ist für den Zeitraum vom 27. September bis zum 2. Oktober 2026 angesetzt.
Hintergrund des Moratoriums
Das Moratorium der IWC hat die Fangbegrenzungen für den kommerziellen Walfang seit 1986 auf zero festgelegt. Trotz dieser Regelung fangen Länder wie Japan, Norwegen und Island weiterhin Wale.
Reaktion von Schutzorganisationen
Die West- und Zentralafrikanische Koalition für Wale appellierte an die Regierungen, sämtliche Initiativen abzulehnen, die den Schutz von Walen schwächen. Die Organisation wies darauf hin, dass die Staaten der Region nicht von kommerziellem Walfang, sondern vor allem von Beifang und dem Verlust von Lebensräumen betroffen sind.
Auf dem indonesischen Küstenmotorschiff Legenda Nusantara 699 ist nach einem Chemikalienleck ein verheerender Brand ausgebrochen. Zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, das Frachtschiff kenterte am folgenden Tag.
Mit dem Projekt „Pink Corridor“ untersuchen Maersk, Lloyd's Register und Hafenbehörden den Einsatz von Kernenergie auf einer Route über den Atlantik. Im Fokus der ersten Phase stehen Sicherheits-, Regulierungs- und Versicherungsfragen.
Für 191,7 Millionen US-Dollar hat der Staat Panama die verbleibenden Anteile an Petroterminal de Panama erworben. Damit kontrolliert das Land die 131 Kilometer lange Öl-Pipeline zwischen Karibik und Pazifik nun komplett.
Das US-Unternehmen REGENT Craft hat seinen Seaglider erstmals mit Kapitänen an Bord über der Narragansett Bay getestet. Das Fahrzeug soll künftig bis zu 12 Passagiere befördern.
Die globale Kapazität von Containerschiffen ist innerhalb von fünfeinhalb Jahren um 42 Prozent gewachsen. Rekordauslieferungen und wenige Verschrottungen treiben die Entwicklung an.