Probealarm im September: Hamburg testet Sirenen und verzichtet auf Böllerschüsse
Beim kommenden bundesweiten Warntag werden in Hamburg wieder Warnsysteme erprobt. Auf das traditionelle Böllerschießen im Hafen wird nach einem Vorfall im Vorjahr künftig verzichtet.
Das Böllerschießen im Bereich des Hafens soll nach Angaben der Hamburger Innenbehörde ab diesem Jahr entfallen, wie die Tagesschau berichtet. Die dumpfen Knallgeräusche waren in der Vergangenheit oft kilometerweit zu hören gewesen. Im vergangenen Jahr waren beim Auslösen einer Böllerschussanlage im Stadtteil Hammerbrook zwei Polizisten, die die Anlage bedient hatten, verletzt worden.
Infoveranstaltung für die Bevölkerung
Begleitet wird der bundesweite Warntag wieder von einer Info-Veranstaltung. Behörden und Hilfsorganisationen informieren am kommenden Donnerstagvormittag in Bergedorf zum Beispiel darüber, was jeder Mensch in einem Notfall-Rucksack griffbereit haben sollte.
Erprobung der Warnsysteme seit 2020
Der bundesweite Warntag findet seit 2020 jedes Jahr im September statt. Mit ihm sollen die Warnsysteme getestet werden. Außerdem soll er die Bevölkerung für mögliche Gefahrenlagen sensibilisieren, so die Innenbehörde.