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Kontrollierte Sprengung am ehemaligen Kernkraftwerk Stade

Der Abluftkamin des stillgelegten Atomkraftwerks Stade ist am Freitag gesprengt worden. Der vollständige Rückbau des Reaktorgebäudes soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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Wo nix mehr steht, zieht zumindest der Wind wieder ordentlich durch. — Rocky, Chefkolumnist
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Der Abluftkamin des ehemaligen Kernkraftwerks Stade ist am Freitag kontrolliert gesprengt worden. Wie die Tagesschau berichtet, teilte die Betreiberfirma PreussenElektra mit, dass die Sprengung ein wichtiger Meilenstein beim Rückbau des Kernkraftwerks sei. Für die Bevölkerung bestand während des Einsatzes eines spezialisierten Fachunternehmens keine Gefahr.
Vor und nach der Sprengung gab es jeweils akustische Signale zur Warnung und Entwarnung. Der Abluftkamin zählte laut PreussenElektra zu den letzten weithin sichtbaren Bauwerken des ehemaligen Kraftwerks. Der von dem Unternehmen verantwortete Rückbau läuft seit 2005. In den Jahren 2023 und 2024 wurden bereits Gebäude auf dem Gelände zurückgebaut.

Zeitplan und Kosten des Rückbaus

Im Jahr 2025 begann der Rückbau des Reaktorgebäudes, nachdem im Herbst 2025 eine audiovisuelle Kunstinstallation den Abschied eingeläutet hatte. Der Abbruch startete im April 2026. Bis Ende des Jahres soll das Reaktorgebäude vollständig zurückgebaut sein. Für den Herbst 2027 ist geplant, den Standort aus der atomrechtlichen Überwachung zu entlassen. Die Gesamtkosten für den Rückbau eines Atomkraftwerks wie in Stade belaufen sich auf über eine Milliarde Euro.

Pionierarbeit am Standort Stade

Das Kernkraftwerk in Stade war 1972 als eines der ersten in Deutschland in Betrieb genommen worden. Anfang der 2000er Jahre wurde es schließlich als eines der ersten wieder stillgelegt.

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