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Großbrand auf Schrottplatz in Leer: Nachlöscharbeiten dauern an

Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer laufen weiterhin Nachlöscharbeiten. Trotz starker Rauchentwicklung wurden keine Schadstoffgrenzwerte überschritten.

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Bei dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer dauern die Löscharbeiten weiter an. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort, während aktuell noch etwa zehn Feuerwehrleute nach Glutnestern suchen. Nach Angaben der Behörden wurden Schadstoffgrenzwerte trotz starker Rauchentwicklung nicht überschritten.

Temperaturen von rund 1.000 Grad erschweren Löscharbeiten

Um kurz vor Mitternacht am Mittwochabend war das Feuer in einem Schrotthaufen ausgebrochen, in dem unter anderem Autos und Container lagen. Der brennende Schrottberg hatte Temperaturen um die 1.000 Grad entwickelt, was die Löscharbeiten erschwerte, sagte ein Sprecher der Stadt Leer. Neben Gefahrgutzügen war unter den Einsatzkräften auch die Werksfeuerwehr der Meyer Werft in Papenburg. Nur mit schwerem Gerät konnte die Feuerwehr den Haufen auseinanderziehen, um unter anderem Glutnester und Flammen zu löschen. Mit einem "massiven Löschangriff" sei es langsam gelungen, den Brand zu kontrollieren, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Nach Angaben der Polizei sind aktuell noch etwa zehn Feuerwehrleute vor Ort im Einsatz. Sie schichten demnach immer wieder qualmende Reste um und suchen nach Glutnestern. Ersten Schätzungen zufolge erstreckte sich der Brand auf eine Fläche von 100 Quadratmetern, wie die Tagesschau berichtet.

Warnungen vor Rauch und Geruchsbelästigung

Am Donnerstagnachmittag hatte die Stadt noch eine Warnung an die Bevölkerung gegeben, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Vor starker Rauchentwicklung wurde auch im Landkreis Ammerland und in der Stadt Oldenburg gewarnt. In Wilhelmshaven und im Landkreis Friesland kam es der Polizei zufolge zuvor zu Geruchsbelästigungen. Auch hier wurde die Bevölkerung gebeten, nach Möglichkeit Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wegen der starken Rauchwolke und des intensiven Geruchs hatte es laut Polizei viele Notrufe gegeben. Die Ursache dafür sei das brennende Altmetall. Menschen in den betroffenen Regionen berichteten von Gestank, der an brennenden Kunststoff erinnere. Messungen ergaben, dass die Schadstoffwerte zwar erhöht waren, aber keine Grenzwerte überschritten wurden, wie die Stadt Leer mitteilte.

Unklar sei derzeit, wie es zu dem Brand kam. Wenn die Löscharbeiten beendet sind, beginnt die Kriminalpolizei mit der Brandermittlung. Die Höhe des Schadens ist laut Polizei weiterhin unklar.

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