Baltic Dry Index klettert auf zweijährigen Höchststand
Ein verringertes Angebot an Capesize-Frachtern und eine zeitgleiche Steigerung der Nachfrage lassen die Frachtraten in der Schifffahrt kräftig steigen.
Wenn der Wind gut steht, klettern nicht nur die Wellen, sondern auch die Preise.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der Baltic Dry Index ist am Mittwoch um 5,5 Prozent auf 3.331 Punkte gestiegen. Dies bedeutet den höchsten Stand seit Dezember 2023 und einen Zuwachs von 77 Prozent im bisherigen Jahresverlauf. Allein die Frachtraten für Capesize-Schiffe legten um mehr als 8 Prozent zu. Taifune, die Häfen im Pazifik beeinträchtigen, haben das effektive Schiffsangebot verknappt, wie das Branchenportal gCaptain berichtet.
Hohe Nachfrage trifft auf verringertes Schiffsangebot
Diese Verknappung trifft auf eine steigende Nachfrage, da australische Eisenerzexporteure ihre Ausfuhren nach Wartungsarbeiten wieder hochfahren und auch die Transportmengen aus Guinea zunehmen. Thurlestone Shipping bezeichnete die aktuelle Situation als „something of a perfect storm, with vessel supply tightening and demand firing in both basins at the same time.“
Auf dem indonesischen Küstenmotorschiff Legenda Nusantara 699 ist nach einem Chemikalienleck ein verheerender Brand ausgebrochen. Zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, das Frachtschiff kenterte am folgenden Tag.
Mit dem Projekt „Pink Corridor“ untersuchen Maersk, Lloyd's Register und Hafenbehörden den Einsatz von Kernenergie auf einer Route über den Atlantik. Im Fokus der ersten Phase stehen Sicherheits-, Regulierungs- und Versicherungsfragen.
Für 191,7 Millionen US-Dollar hat der Staat Panama die verbleibenden Anteile an Petroterminal de Panama erworben. Damit kontrolliert das Land die 131 Kilometer lange Öl-Pipeline zwischen Karibik und Pazifik nun komplett.
Togo schließt sich als einziges afrikanisches Land einer Initiative von Antigua und Barbuda an, die das seit 1986 geltende Walfangverbot überprüfen lassen will. Naturschutzorganisationen fordern die Ablehnung des Vorstoßes.
Das US-Unternehmen REGENT Craft hat seinen Seaglider erstmals mit Kapitänen an Bord über der Narragansett Bay getestet. Das Fahrzeug soll künftig bis zu 12 Passagiere befördern.