Südkoreas erste Arktis-Containerschifffahrt verfehlt Frachtziel deutlich
Die „PanStar Acro“ hat auf ihrer Jungfernfahrt über die Nordostpassage nach Europa deutlich weniger Fracht geladen als geplant. Südkorea fördert das Projekt mit Millionen, um eine regelmäßige Arktis-Route aufzubauen.
Deutliche Verfehlung des Frachtziels
Die mit einer Kapazität von 2.758 TEU ausgestattete „PanStar Acro“ verkehrt auf der Route von Busan nach Felixstowe, Rotterdam und Gdansk über die Nordostpassage. Auf der aktuellen Fahrt wurden lediglich 737 beladene TEU sowie etwa 100 Leercontainer geladen. Damit liegt das Ergebnis weit unter dem gesteckten Ziel von 1.300 TEU.
Verzögerungen durch Eisnavigation
Das Schiff hatte Busan am 22. August verlassen und erreichte am 31. August die arktischen Gewässer. Aufgrund der Eisnavigation hat sich die geplante Ankunft im britischen Hafen Felixstowe auf etwa den 14. September verschoben.
Millionenförderung für kürzere Seeroute
Die Regierung in Seoul unterstützt den Versuch mit Subventionen in Höhe von mehr als 2,7 Millionen Dollar. Die Route durch die Arktis umfasst rund 7.000 Seemeilen und ist damit deutlich kürzer als die herkömmliche Strecke über den Suezkanal, die sich auf etwa 11.000 Seemeilen beläuft.