Straßenbau nach Brückeneinbau: Max-Brauer-Allee bleibt bis Oktober gesperrt
Nach dem Transport der neuen Sternbrücke in Hamburg-Altona verzögert sich die Freigabe der Max-Brauer-Allee um einen Monat. Beschädigungen an Geh- und Radwegen machen eine längere Vollsperrung erforderlich.
Moin! Wer zu viel Gewicht mitbringt, hinterlässt eben tiefe Spuren im Asphalt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Freigabe der Max-Brauer-Allee in Hamburg-Altona verzögert sich um einen Monat bis zum 20. Oktober. Grund dafür sind Schäden an Geh- und Radwegen, die bei den Bauarbeiten für die neue Sternbrücke entstanden sind. Wie die Tagesschau meldet, muss die Straße nun aufwendig repariert werden, was aus Sicherheitsgründen nur unter Vollsperrung möglich ist.
Verzögerungen im Straßenbau und Ursachensuche
Ende Juli war die neue Sternbrücke über die Max-Brauer-Allee zu ihrem jetzigen Standort transportiert worden. So pünktlich wie der Einbau der Sternbrücke gelang, so verspätet gestaltet sich nun der Straßenbau darunter. Erst verschob sich die Wiedereröffnung der Stresemannstraße auf kommenden Montag – und auch dann nur mit einer Fahrspur je Richtung. Nun verzögert sich die Freigabe der Max-Brauer-Allee bis zum 20. Oktober.
Als Grund gibt die Deutsche Bahn an, dass die Geh- und Radwege bei den Bauarbeiten beschädigt wurden. Ob das auch die Fahrbahn betrifft, ist genauso unklar wie die Ursache des Schadens, also ob die Brücke mit ihren rund 3.700 Tonnen doch zu schwer für die Max-Brauer-Allee war. Die Reparatur könne aus Sicherheitsgründen nur bei einer Vollsperrung geschehen, so die Bahn. Die Staus in Altona rund um die Sternbrücke belasten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer folglich länger als geplant.
Neubau ersetzt 100 Jahre alte Brücke
Die alte Sternbrücke stammte aus dem Jahr 1926. Wegen ihres Zustands und der gestiegenen Anforderungen an den modernen Bahnverkehr hatte sich die Deutsche Bahn für einen Neubau entschieden. Die neue 108 Meter lange Brücke wurde rund 500 Meter vom Bauort bis zum Bahndamm an der Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße gefahren – Zentimeter für Zentimeter, an manchen Stellen mit nur 40 Zentimetern Abstand zu den Häusern. Tausende Schaulustige verfolgten das Manöver des niederländischen Spezialteams Mammoet.
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