Meldung ✓

Nach Anschlagsversuch: Hamburgs Innensenator fordert konsequente Abwehr hybrider Bedrohungen

Nach dem Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen unterstützt Hamburgs Innensenator Andy Grote die Reaktionen der Bundesregierung gegen Russland. Er fordert den Ausbau von Abwehrfähigkeiten im Hamburger Hafen sowie eine stärkere Geschlossenheit gegen Spionage und Desinformation.

KI-generierter Inhalt · wie wir arbeiten →

Illustration zu: Nach Anschlagsversuch: Hamburgs Innensenator fordert konsequente Abwehr hybrider Bedrohungen
Illustration: KI-generiert
Nach Erkenntnissen der Bundesregierung ist Russland für den Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen verantwortlich. Neben der Schließung des Generalkonsulats und der Verschärfung von Einreisekontrollen plant die Bundesregierung auch ein verstärktes Vorgehen gegen die russische Schattenflotte, wie die Tagesschau berichtet. Hamburgs Innensenator hält diese Reaktionen für angemessen.

Maßnahmen gegen die Schattenflotte und Ausbau der Hafenabwehr

„Die Maßnahmen gegen die Schattenflotte sind für uns als maritimer Standort natürlich besonders wichtig, wir unterstützen das voll und ganz“, sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) im Hamburg Journal. Die Reaktion der Bundesregierung hält er für angemessen: „Man kommt gegenüber Russland nicht weiter, wenn man Schwäche zeigt.“

Hamburg müsse seine Anstrengungen gegen hybride Bedrohungen konsequent fortsetzen. Den Hamburger Hafen und den Flughafen hat Grote dabei besonders im Blick. Ziel sei es, die Erkennung von Drohnenangriffen zu verbessern und „Interventionsmöglichkeiten“ – beispielsweise Abfangdrohnen – zu schaffen.

Forderung nach Geschlossenheit und Blick auf AfD-Kontakte

Grote ist derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz. „Wir müssen Stärke zeigen und unsere Abwehrfähigkeiten konsequent ausbauen. Sodass kein Zweifel daran besteht, dass wir uns gegen solche Angriffe zur Wehr setzen“, betonte er. Er forderte eine noch stärkere Geschlossenheit, da es nicht nur um Drohnenangriffe, sondern auch um Spionage und Desinformation gehe. „Meiner Meinung nach rückt dieses sehr klare Bild, was wir jetzt haben, auch die Kontakte zwischen Russland und der AfD nochmal in ein anderes Licht“, so Grote.

← alle Meldungen aus Norden

Weitere Meldungen aus Norden

Norden ✓

Tödliche Schüsse auf St. Pauli: Ermittler vermuten mehr Beteiligte

Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.

05.09., 04:12 Uhr