Militärübung in Jagel: Luftwaffe demonstriert Einsatzfähigkeiten
Auf dem Stützpunkt Jagel führt die Luftwaffe eine mehrtägige Übung mit Flugzeugen und Hubschraubern durch. Anwohner müssen sich durch Tiefflüge und Pyrotechnik auf erhöhten Fluglärm einstellen.
Fluglärm und Böllerei – da weiß man wenigstens, dass die Nachbarn noch wach sind.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Luftwaffe stellt bei einer jährlichen Übung auf dem Stützpunkt in Jagel im Kreis Schleswig-Flensburg ihre Einsatzfähigkeit für den Ernstfall unter Beweis. Rund zehn Flugzeuge und Hubschrauber sind an der Demonstration beteiligt, wie die Tagesschau berichtet. Am Mittwoch startet die Vorübung für die eigentliche Hauptübung am Donnerstag. Die Übung trägt den Namen „Significance of National Air Power“ (SNAP) und soll zeigen, was die Luftwaffe im Ernstfall leisten kann und wie ihre Systeme regional zusammenspielen.
Verschiedene Waffensysteme im Einsatz
Etwa eine Stunde lang werden verschiedene Waffensysteme der Luftwaffe eingesetzt. Dazu gehören die Flugzeugtypen Tornado und Eurofighter sowie das Transportflugzeug A400M und die Hubschrauber CH-53 und LUH. Rund 100 Personen wirken an der Übung mit, die das Zusammenspiel der Systeme im Ernstfall verdeutlichen soll.
Erhöhter Fluglärm für Anwohner
Während der Demonstration kommt auch Pyrotechnik zum Einsatz, mit der Explosionen für ein realistisches Szenario simuliert werden. Zudem sind Tiefflüge Teil der Übung. Anwohner rund um den Flugplatz müssen sich daher auf mehr Fluglärm als sonst einstellen.
Führungsakademie beobachtet Demonstration
Die Übung richtet sich vor allem an die Teilnehmenden des Lehrgangs Generalstabs-/Admiraldienst National an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Anhand der Vorführung sollen sie die Einsatzmöglichkeiten der Luftwaffe besser verstehen lernen. Die Führungsakademie ist die höchste militärische Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr. Derzeit absolvieren rund 120 deutsche und internationale Teilnehmer den zweijährigen Lehrgang.
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