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Weltgrößte Schiffbaumesse SMM in Hamburg eröffnet

Auf der Hamburger Messe SMM berät die maritime Branche über volle Auftragsbücher, nachhaltige Technologien und die Auswirkungen globaler Krisen.

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So viele volle Auftragsbücher – hoffentlich haben die Werften auch genug Kaffeetassen. — Rocky, Chefkolumnist
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In den Hamburger Messehallen hat die weltgrößte Schiffbaumesse SMM begonnen, auf der sich rund 50.000 Fachbesucherinnen und -besucher aus etwa 120 Ländern vier Tage lang über Neuerungen und zukünftige Trends informieren. Bei voll ausgebuchten Messehallen trifft sich die maritime Industrie in einer Phase weltweiten Auftragsbooms. Zugleich verweist die Branche auf bestehende globale Herausforderungen durch verschiedene internationale Konflikte.
SMM steht für „Shipbuilding, Machinery & Marine Technology“. Weltweit sind die Auftragsbücher der Werften so voll wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, wie die Tagesschau meldet. Gleichzeitig gibt es seit sechs Jahren so viele Krisen weltweit wie nie zuvor, sagt Arsenio Dominguez, Chef der Weltschifffahrtsorganisation IMO. Angefangen von Corona über Kriege in der Ukraine und Nahost bis zu dem Wiederaufflammen der Piraterie vor Somalia: Je mehr dieser Konflikte die Schifffahrt betreffen, sagt der IMO-Generalsekretär, desto schwierigere werde es, wichtige Waren zu befördern. Das betreffe am Ende alle Menschen auf der Welt.

Ausgebuchte Messehallen und Themenschwerpunkte

Nach Angaben der Messe stehen den rund 2.300 Ausstellern mehr als 90.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Damit sei das komplette Messegelände ausgebucht. Die Aussteller stammen den Angaben zufolge aus 70 Nationen. Es gebe 26 offizielle Nationenpavillons. China, Japan, Südkorea und Indien zählten zu den besonders stark vertretenen maritimen Märkten. Begleitet wird die Schiffbaumesse von mehreren Kongressen, unter anderem zu Sicherheitsfragen und zum Schutz von Häfen.
Die SMM hat sich laut Veranstalter fünf Schwerpunkte für die viertägige Messe gegeben. Marineschiffbau und Sicherheitstechnik sind in diesem Jahr besonders stark vertreten. Der Energieeffizienz widmet die SMM erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich, bei dem es unter anderem um neue Antriebssysteme, digitale Optimierungstools, Schiffbauinnovationen und Flottenmodernisierung gehe. Unter dem Stichwort Dekarbonisierung drehe es sich etwa um alternative Kraftstoffe, Elektrifizierung sowie Windassistenzsysteme. Weitere Schwerpunktthemen seien „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung“, „Autonomie und Robotik“ sowie „Wartung und Sicherheit“.

Wachstum in der deutschen maritimen Branche

Die maritime Branche in Deutschland wächst derzeit so stark wie seit Jahren nicht mehr. In den kommenden fünf bis sechs Jahren rechnet die Bundesregierung mit bis zu 100.000 zusätzlichen Jobs. Zuletzt hatte Hauptgeschäftsführer des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) Reinhard Lüken gesagt, Deutschland profitiere vor allem von einer starken Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen, Superjachten sowie Marine- und Spezialschiffen. Zudem nehme der Bau großer Offshore-Konverterplattformen Fahrt auf.

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