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U-Boot „Drakon“ passiert Nord-Ostsee-Kanal unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

Das bislang größte in Kiel gebaute konventionelle U-Boot hat den Nord-Ostsee-Kanal in Richtung Israel passiert. Begleitet wurde die Überführung von umfangreichen Polizeimaßnahmen.

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Bei 74 Metern Länge im Kanal muss man beim Ausweichen aber genau hinschauen. — Rocky, Chefkolumnist
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Das in Kiel gebaute U-Boot „Drakon“ hat am frühen Dienstagabend den Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel verlassen. Die Überführung des 74 Meter langen Schiffs in Richtung Israel wurde von einem Großaufgebot an Einsatzkräften begleitet. Entlang des Kanals kam es während der Passage zu zeitweisen Verkehrseinschränkungen.

Umfangreiche Polizeipräsenz zu Wasser, zu Lande und in der Luft

Am Dienstagmorgen hat das U-Boot die Werft TKMS in Kiel verlassen. Mit seiner Länge von 74 Metern handelt es sich um das größte bisher in Kiel gebaute konventionelle U-Boot. Ziel der Fahrt ist Israel. Aufgrund der angespannten und sensiblen Sicherheitslage schützten hunderte Polizisten in Uniform und Zivil die Passage sowohl auf dem Wasser als auch an Land, wie die Tagesschau berichtet.
Auf dem Kanal wurde der Neubau von mehreren Polizei- und Schnellbooten begleitet. Nach Angaben der Landespolizei waren dabei auch Spezialkräfte im Einsatz. Sowohl in Holtenau als auch in Brunsbüttel befanden sich Begleitboote in den jeweiligen Schleusenkammern. Die Vorkehrungen erstreckten sich zudem auf den Luftraum: Zum Schutz vor potenziellen Drohnen kamen Störsender zum Einsatz.

Einschränkungen für den Publikumsverkehr

Für die Bevölkerung kam es am Dienstag entlang des Kanals zu temporären Einschränkungen. Unter anderem waren Rad- und Fußwege über Brücken wie die Holtenauer Hochbrücke und die alte Levensauer Hochbrücke gesperrt.
Zudem konnten bestimmte Wege direkt am Kanal nicht genutzt werden. Personen, die Kanalfähren nutzten, mussten sich während der Passage des Schiffs im Kreis Dithmarschen auf längere Wartezeiten und kurzzeitige Unterbrechungen einstellen.

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