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Protest gegen geplante 41-Stunden-Woche für Hamburger Beamte

Hinter dem Hamburger Rathaus haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gegen eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit demonstriert. Der DGB fordert vor einer Entscheidung der Bürgerschaft eine öffentliche Anhörung.

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41 Stunden arbeiten? Da krieg ich ja schon vom Zugucken Rücken. — Rocky, Chefkolumnist
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Zahlreiche Beamtinnen und Beamte haben hinter dem Hamburger Rathaus gegen die geplante Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 41 Stunden demonstriert. Zu der Aktion hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) aufgerufen, wie die Tagesschau berichtet. Der DGB fordert eine öffentliche Anhörung, bevor die Bürgerschaft über die Neuregelung entscheidet.

Signal an den Ausschuss für den Öffentlichen Dienst

Am Rathaus zeigten unter anderem Lehrerinnen, Feuerwehrleute und Polizisten Flagge. Die Kundgebung versteht sich als Signal an den Ausschuss für den Öffentlichen Dienst, der am Nachmittag im Rathaus tagt. Aus Sicht von DGB und Beamtenbund stellt die Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit der städtischen Beamten auf 41 Stunden eine Sparmaßnahme auf dem Rücken der Beschäftigten dar.

Finanzsenator verweist auf andere Bundesländer

Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) erhofft sich von der Erhöhung der Arbeitszeit Einsparungen von 200 Millionen Euro. Sein Haushaltsentwurf sieht außerdem vor, dass die städtischen Beamten und Beamtinnen einen Tag mehr im Jahr arbeiten sollen. Dressel spricht von einer Angleichung an andere Länder und verweist darauf, dass bereits vier andere Bundesländer eine 41-Stunden-Woche haben, darunter Schleswig-Holstein.

Gewerkschaften warnen vor Überlastung

Die Gewerkschafter halten dagegen und rechnen vor, dass eine Mehrarbeit von über 50 Stunden pro Jahr die Beschäftigten belaste, die ohnehin am Limit seien. Zudem verbessere die Erhöhung auch nicht die Service-Qualität für die Bürger.

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05.09., 04:12 Uhr