Deutsche Umwelthilfe kritisiert CO2-Ausstoß der Hamburger Senatsflotte
Im aktuellen Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe belegt Hamburg zwar den vierten Platz, der durchschnittliche CO2-Ausstoß wird jedoch bemängelt. Mehrere Senatsmitglieder erhielten aufgrund von Hybrid-Fahrzeugen eine Rote Karte.
Grüne und Rote Karten für Senatsmitglieder
Für die Auswertung befragte die Organisation jeden Minister und jede Ministerin sowie jeden Senator und jede Senatorin nach ihren Dienstwagen und ermittelte den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Auto-Modelle. Hatte eine Person mehrere Dienstfahrzeuge, wurde das Auto mit dem höchsten CO2-Ausstoß bewertet. In Hamburg erhielten fünf Senatsmitglieder eine Grüne Karte, weil sie mit voll-elektrischen Modellen unterwegs sind. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) verzichtet nach eigenen Angaben auf einen Dienstwagen, was die Umweltschützer positiv hervorheben, wie die Tagesschau berichtet.Sechs weitere Mitglieder des Senats und auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bekommen eine Rote Karte, weil ihre Hybrid-Fahrzeuge mehr als 112 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dazu zählt auch Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne), die damit im Umweltminister-Vergleich einen der hinteren Plätze belegt. Laut Kraftfahrt-Bundesamt stieß ein neu zugelassenes Auto zuletzt durchschnittlich 106 Gramm CO2 pro Kilometer aus.