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Deutsche Umwelthilfe kritisiert CO2-Ausstoß der Hamburger Senatsflotte

Im aktuellen Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe belegt Hamburg zwar den vierten Platz, der durchschnittliche CO2-Ausstoß wird jedoch bemängelt. Mehrere Senatsmitglieder erhielten aufgrund von Hybrid-Fahrzeugen eine Rote Karte.

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat den CO2-Ausstoß der Dienstwagen-Flotte des Hamburger Senats im jährlichen Dienstwagen-Check der Landesregierungen kritisiert. Obwohl Hamburg im Vergleich der Bundesländer auf Platz vier liegt, bewerten die Umweltschützer den durchschnittlichen Ausstoß der Flotte als zu hoch. Die Umwelthilfe hatte die Flotten im Zeitraum von Januar bis Juni 2026 abgefragt.

Grüne und Rote Karten für Senatsmitglieder

Für die Auswertung befragte die Organisation jeden Minister und jede Ministerin sowie jeden Senator und jede Senatorin nach ihren Dienstwagen und ermittelte den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Auto-Modelle. Hatte eine Person mehrere Dienstfahrzeuge, wurde das Auto mit dem höchsten CO2-Ausstoß bewertet. In Hamburg erhielten fünf Senatsmitglieder eine Grüne Karte, weil sie mit voll-elektrischen Modellen unterwegs sind. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) verzichtet nach eigenen Angaben auf einen Dienstwagen, was die Umweltschützer positiv hervorheben, wie die Tagesschau berichtet.
Sechs weitere Mitglieder des Senats und auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bekommen eine Rote Karte, weil ihre Hybrid-Fahrzeuge mehr als 112 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dazu zählt auch Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne), die damit im Umweltminister-Vergleich einen der hinteren Plätze belegt. Laut Kraftfahrt-Bundesamt stieß ein neu zugelassenes Auto zuletzt durchschnittlich 106 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Kritik der Umwelthilfe an Plug-in-Hybriden

Bund und Länder sollten laut DUH bei der Neubeschaffung konsequent auf Elektroautos setzen und keine Plug-in-Hybride kaufen. Sogenannte Plug-in-Hybride sind Fahrzeuge, die sowohl mit Treibstoff als auch mit Strom gefahren werden können. Umweltschützer kritisieren, dass sie in der Praxis häufig mit Verbrennungsmotor gefahren werden. Sie machen den Angaben zufolge den größten Anteil der Dienstwagen-Flotte aus. Die Umwelthilfe nimmt für ihre Auswertung einen elektrischen Fahranteil von rund 11 Prozent an, um den CO2-Ausstoß der Autos zu ermitteln.

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