Bilanz der DLRG in Dorum-Neufeld: 5.000 Stunden im Einsatz an der Küste
Die DLRG-Ortsgruppe Dorum beendet ihre tägliche Sommersaison an der Wurster Nordseeküste. Neben Wachgängen und Rettungsübungen gehörten auch Aufklärungsgespräche mit Urlaubern zum Alltag der rund 60 Ehrenamtlichen.
Am Dienstag endet für die Rettungsschwimmer die tägliche Besetzung unter der Woche. „Das heißt, der letzte Tag, wo wir auch in der Woche besetzt sind“, so Vorsitzender Svante Oehmsen. Im Winter geht es für die Einsatzkräfte in die Ausbildungssaison, in der die DLRG-Mitglieder ihr Wissen auffrischen, um auch im nächsten Sommer wieder für Einheimische und Besucher an der Wurster Nordseeküste da zu sein. In diesem Sommer kümmerten sich in Dorum-Neufeld etwa 60 DLRG-Mitglieder um Badegäste, Wassersportler und weitere Gäste. Dafür verbrachten sie insgesamt rund 5.000 Stunden an der Wurster Küste, an der die meisten von ihnen auch wohnen. Unterstützung gab es zwischenzeitlich aber auch von Kollegen aus Nordrhein-Westfalen.
Rettungsübung als Höhepunkt
Während der Dorumer Hafentage beteiligte sich die DLRG-Ortsgruppe an einem besonderen Spektakel. Die Besucher konnten vom Krabbenkutter aus eine Rettungsübung auf der Nordsee beobachten. Für die DLRG-Ortsgruppe um den Vorsitzenden war die gemeinsame Aktion mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ein „echtes Highlight“, wie die Nordsee-Zeitung berichtet.
Austausch mit Touristen
Zur Sommersaison an der Wurster Küste gehören für die Rettungsschwimmer abseits des üblichen Tagesgeschehens wie Wachgängen, Patrouillen-Fahrten und Erste-Hilfe-Leistungen auch Gespräche mit Touristen. Die DLRG-Mitglieder können dann mit ihrem lokalen Wissen glänzen. „Die fragen zum Beispiel ‚Was sind diese toten Bäume hier vorne im Watt?‘, sagt Oehmsen, „wir nennen die ja Pricken, das markiert unser Fahrwasser. Aber man wundert sich, wie viele Touristen das nicht kennen.“
Die netten Gespräche sind zwar nicht Teil ihres Ehrenamts als Rettungsschwimmer, jedoch eine angenehme Abwechslung. „Das macht schon Spaß, einfach mit den Leuten in Kontakt zu kommen, weil man dann auch deren Wertschätzung für unsere Arbeit merkt“, so Svante Oehmsen.