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Noorfischerei Eckernförde plant Pause im November und Ausbau für 2027

Der Betreiber der Noorfischerei in Eckernförde zieht eine erste Bilanz. Vor dem Weihnachtsgeschäft schließt der Betrieb im November vorübergehend, für die Zukunft sind Erweiterungen geplant.

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Erstmal 'ne kleine Pause einlegen – der Fisch rennt ja schließlich nicht weg. — Rocky, Chefkolumnist
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Seit April 2026 wird die Noorfischerei in Eckernförde unter neuer Leitung geführt und zieht nun eine erste Bilanz. Vor dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts schließt der Betrieb im November vorübergehend, um anstehende Arbeiten zu erledigen. Für das Jahr 2027 plant der Fischer eine Erweiterung des Angebots sowie eine Umgestaltung des Außengeländes.
Seit April 2026 hat Noorfischer Marcus Wöster seinen Verkaufsraum jeden Donnerstag, Freitag und am Wochenende geöffnet. Nach der Übernahme von der langjährigen Fischer-Familie Mahrt möchte sich der 39-Jährige im ersten Jahr ein Bild von den Wünschen und der Nachfrage der Kundschaft machen, wie die shz berichtet.<2>Erweiterung und Bewirtung für 2027 geplantDen Platz links neben dem Gebäude der Noorfischerei hat Wöster von umgekippten Bäumen und wuchernden Büschen befreit. Sein Gedanke war, diesen Bereich zukünftig für Radfahrer, Spaziergänger und Gäste zum Verweilen herzurichten. „Doch dazu gibt es noch ein paar Sachen zu klären. Ich plane es also für das Jahr 2027“, sagt Wöster. Im Idealfall, wenn alles mit den Behörden abgestimmt ist, könne er sich dort auch eine Bewirtung im kleineren Rahmen vorstellen. Als Vorteil sieht er seinen Standort: „Ich glaube, es gibt kaum einen schöneren Blick auf den Sonnenuntergang als hier am Noor“, so Wöster.Auf Dauer müsse der zweifache Familienvater dafür aber eine zusätzliche Kraft einstellen. Bisher leistet er alles in Eigenregie, fängt den Fisch im Noor oder von seinem Kutter auf der Ostsee, verarbeitet und verkauft ihn. Dabei konnte er jüngst eine kleine Fangquote für Hering in der Ostsee erwerben, die jedoch noch zur Umschreibung bei der Fischereibehörde liegt.

Hohe Nachfrage nach Räucherfisch

Ein ganz gutes Bild hat Wöster mittlerweile von der Nachfrage der Kunden bekommen. In diesem Jahr seien zum Beispiel nur wenige Zander und Barsche ins Netz gegangen. „Ich kann nicht alles abdecken mit meinen Fängen.“, erklärt Wöster. Beim geräucherten Fisch dagegen bleibe die Nachfrage nach Saiblingen, Forellen, aber auch Lachs hoch. Diese muss der Fischer zukaufen, denn sie sind in seinem Pachtgewässer, dem Noor, nicht heimisch.

Kurze Schließung im November

Eine terminliche Neuigkeit steht auch schon fest: Im November wird der Fischer sein Geschäft noch einmal für ein paar Wochen schließen, um Liegengebliebenes abzuarbeiten. „Ich werde dann aber alles so vorbereiten, dass ich für das Weihnachtsgeschäft wieder rechtzeitig öffnen kann“, sagt Wöster. Über den genauen Zeitraum der Schließung im November werde er noch informieren.

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