Lesung in Bremerhaven: Spurensuche nach dem Schicksal von Julius Brumsack
Das Stadttheater Bremerhaven veranstaltet am 3. September eine Lesung über den jüdischen Emigranten Julius Brumsack. Seine Schwiegertochter Elfriede Brumsack beleuchtet dabei seine Suche nach Wahrheit und Entschädigung.
Das Stadttheater Bremerhaven lädt für Donnerstag, 3. September, zu einer Lesung und Podiumsdiskussion über Julius Brumsack ein. Unter dem Titel „Der Unbeugsame“ beleuchtet die Veranstaltung den Lebensweg des Emigranten und seine spätere Spurensuche nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Beginn im Kleinen Haus ist um 19 Uhr bei freiem Eintritt. Julius Brumsack floh 1939 im Alter von 24 Jahren nach England und kämpfte ab 1940 in der englischen Armee gegen die Deutschen. Nach dem Krieg kehrte er als britischer Besatzungssoldat nach Nordwestdeutschland zurück, gelegentlich auch nach Bremerhaven. Dort suchte er nach dem Schicksal seiner Familie, woraus eine lange Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit entstand.
Grundlage und Förderung
Über seinen Lebensweg berichtet seine Schwiegertochter Elfriede Brumsack. Als Grundlage der Lesung dienen Briefe, Tagebücher, Aufzeichnungen und Dokumente zu Rückerstattungs- und Entschädigungsverfahren, wie die Nordsee-Zeitung berichtet.Die Kooperation des Stadttheaters mit der Menorah-Gemeinde wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Die Veranstaltung nimmt dabei Bezug auf den wachsenden Antisemitismus.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.