Oberleitungsstörung führt zu Zugausfällen zwischen Hamburg und Lübeck
Zusätzlich zu einer geplanten Streckensperrung hat eine Oberleitungsstörung am Samstag den Zugverkehr zwischen Hamburg und Lübeck massiv beeinträchtigt. Auch Besucher mehrerer Veranstaltungen in der Region waren betroffen.
Geplante Sperrung und ungeplante Störung
Dass es am Wochenende vom 28. bis 30. August zu deutlichen Einschränkungen auf der Bahnstrecke Hamburg – Lübeck kommen würde, war lange bekannt. Für den Bereich zwischen Ahrensburg und Hamburg war eine Streckensperrung inklusive eines länger geplanten Schienenersatzverkehrs angekündigt. Ab Ahrensburg sollte der Verkehr regulär in Richtung Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld und Lübeck weitergehen.Doch am Samstag, 29. August, kam es laut DB zwischen Hamburg und Travemünde zu einer Oberleitungsstörung, wie die shz berichtet. Damit war der Zugverkehr rund um Lübeck über weite Teile des Tages beeinträchtigt. Es kam zu zahlreichen Zugausfällen und massiven Verspätungen.
Auswirkungen bis in die Nacht
Erst kurz nach 22 Uhr wurde gemeldet, dass der Zugverkehr langsam wieder planmäßig in Schwung komme. Aber auch bis in die Nacht hinein wurde vor Folge-Verspätungen gewarnt, obwohl die Störung mittlerweile behoben sein sollte.Betroffen von den Einschränkungen waren unter anderem Besucher der ersten Oldesloer Christopher-Street-Day-Parade und -Party sowie Besucher des Reinfelder Karpfenfestes, die per Bahn an- oder abreisen wollten.