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45.000 Besucher erleben bisher längstes Feuerwerk in Grömitz

Bei der Veranstaltung „Ostsee in Flammen“ sahen Tausende Gäste ein 23-minütiges Feuerwerk. Ab 2027 soll das Spektakel um eine Lasershow erweitert werden.

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Bisschen Knallerei am Strand und danach Stunden im Stau – so kennt man das. — Rocky, Chefkolumnist
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Rund 45.000 Besucher haben in Grömitz das traditionelle Feuerwerk „Ostsee in Flammen“ verfolgt. Das Spektakel dauerte 23 Minuten und war damit so lang wie noch nie zuvor. Für die kommenden Jahre kündigte der veranstaltende Tourismus-Service bereits Neuerungen an.

Rekordlänge und Vorbereitungen

Der Start des Spektakels erfolgte planmäßig um 22.45 Uhr, nachdem die Lampen an Seebrücke und Promenade ausgegangen waren. Die Gäste wandten sich der 400 Meter langen Seebrücke zu und begleiteten die musikalisch unterlegten Sequenzen aus insgesamt sechs Titeln immer wieder mit Applaus. Nach dem Finale ertönten die Signalhörner mehrerer Schiffe auf dem Wasser, wie die shz berichtet. Für die Ausführung war die Firma Ostsee Pyrotechnik aus Oldenburg verantwortlich, deren Pyrotechniker bereits am Freitagvormittag mit dem Aufbau begonnen hatten. Ostsee-Pyrotechnik-Geschäftsführer Benjamin Austen gab zu, trotz aller Erfahrung aus den Vorjahren vorab immer noch angespannt zu sein. „Ich möchte ja auch, dass es so aussieht, wie es am Computer geplant wurde“, sagt Ostsee-Pyrotechnik-Geschäftsführer Benjamin Austen. Er ergänzte: „Es wäre auch nicht normal, wenn man nicht nervös ist, da es immer etwas Besonderes ist und Veranstalter und Zuschauer auch eine Erwartung haben.“

Verkehrsprobleme und neue Pläne für 2027

Nach dem Ende des Feuerwerks gestaltete sich die Abreise aus Grömitz schwierig. Noch bis spät nach Mitternacht kam es zu langen Wartezeiten. Vor allem in Richtung der Autobahn A1 bei Neustadt ging es für die Autofahrer nur im Schneckentempo voran. Ab 2027 sollen das Feuerwerk und eine Lasershow zu einer gemeinsamen Inszenierung verbunden werden, kündigte Tourismus-Service Grömitz Betriebsleiter Manfred Wohnrade an. „Das eröffnet uns ganz neue Spielräume, und darauf freuen wir uns sehr“, so Manfred Wohnrade. Die Ausrichtung an zwei Tagen bleibt hingegen bestehen: Auch 2027 wird am letzten Samstag im August gefeiert, mit einem Warm-up auf der Promenade am Freitag.

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