Hamburgs Umweltbehörde plant Doppelhaushalt mit knapp 403 Millionen Euro
Der Entwurf für den Hamburger Doppelhaushalt 2027/28 sieht kaum finanziellen Zuwachs für die Umweltbehörde vor. Dennoch sollen rund zehn Millionen Euro in die Sanierung von Revierförstereien fließen.
Zehn Millionen für Förstereien? Hauptsache, das Dach hält dicht, bevor der nächste Schauer kommt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Im Rahmen des Entwurfs für den neuen Doppelhaushalt 2027/28 soll die Hamburger Umweltbehörde rund 403 Millionen Euro erhalten. Damit bleibt das Budget der Behörde im Vergleich zu den vergangenen Jahren weitgehend stabil, sodass finanzielle Spielräume begrenzt sind. Schwerpunkte sollen dennoch gesetzt werden, unter anderem durch Millioneninvestitionen in die Sanierung von Revierförstereien. Im Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft herrschte am Freitag weitgehend Einigkeit darüber, dass im Klima- und Umweltbereich angesichts der Haushaltszahlen keine großen Sprünge möglich sind. Trotz des konstanten Etats von rund 403 Millionen Euro könne es jedoch kein „Weiter so“ geben, wie die Tagesschau berichtet. Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) betonte, dass gezielt Schwerpunkte gesetzt werden müssten. Neben bereits bekannten Maßnahmen, wie etwa mehr Mitteln für den Grünerhalt in den Bezirken, kündigte die Senatorin Investitionen für die städtischen Förstereien an.
Millionen für Hamburger Revierförstereien
„Es ist uns gelungen, jetzt für die nächsten drei Jahre knapp zehn Millionen Euro Investitionen zu beschaffen, um damit unsere Revierförstereien in Schuss zu bringen, zu sanieren, zu modernisieren“, sagte Fegebank. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Gutachten erhebliche Mängel in den acht Revierförstereien festgestellt, darunter Wasser im Keller, Schimmel an den Wänden und undichte Dächer.
Erhalt des Ökosystems und moderne Technik
Nach Angaben der Senatorin sind funktionierende Revierförstereien notwendig, um die 4.500 Hektar Hamburger Wald als wichtiges Ökosystem zu erhalten. Für die zehn Millionen Euro aus dem neuen Haushalt sollen unter anderem Solaranlagen und Wärmepumpen in den Gebäuden installiert werden.
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