Wetterumschwung im Norden: DWD warnt vor örtlichen Unwettern
Nach heißen Sommertagen sorgt eine Gewitterfront im Norden für Abkühlung und starke Niederschläge. Der Deutsche Wetterdienst schließt örtliche Unwetter nicht aus.
Schietwetter gehört im Norden halt dazu. Gummistiefel an und Tee trinken!
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Nach hochsommerlichen Temperaturen am Donnerstag steht dem Norden Deutschlands ein Wetterumschwung bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt in Teilen der Region vor örtlichen Unwettern. Auch am kommenden Wochenende muss weiterhin mit Schauern gerechnet werden. In der Nacht zu Freitag hat es im Norden bereits Gewitter samt Blitzschlägen mit viel Niederschlag gegeben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte in Niedersachsen und Bremen vor Unwetter gewarnt, wie die Tagesschau meldet. Am Freitag sieht der DWD auch im Rest des Nordens eine örtliche Unwettergefahr. Es bleibt wolkig mit teils kräftigen Schauern. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad auf Helgoland und 27 Grad im Osten Niedersachsens.
Aussichten für das Wochenende
Am Wochenende sollen sich die Schauer fortsetzen. Gewitter oder Unwetter sagt der DWD aber nicht mehr voraus. Die Höchstwerte liegen am Samstag zwischen 21 und 25 Grad, am Sonntag zwischen 20 und 25 Grad.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.