Starkregen im Kreis Pinneberg: Überflutungen in Elmshorn und Barmstedt
Ein heftiges Unwetter hat am 28. August im Kreis Pinneberg für vollgelaufene Unterführungen und überflutete Straßen gesorgt. Betroffen waren vor allem Elmshorn und Barmstedt.
Gummistiefel gehören im Kreis Pinneberg eben zur Grundausstattung.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Ein heftiges Unwetter hat am Freitagnachmittag, 28. August, zu Überflutungen und einer Welle an Feuerwehreinsätzen im Kreis Pinneberg geführt. Besonders betroffen waren die Stadtgebiete von Elmshorn und Barmstedt. Während in Barmstedt Straßen überschwemmt wurden, mussten in Elmshorn mehrere Unterführungen gesperrt werden. In Elmshorn traf der starke Regen erneut die Unterführung im Zuge der Hamburger Straße, auch bekannt als die „Badewanne“. Wegen der Wassermassen musste die Polizei den Streckenabschnitt für kurze Zeit sperren. Zudem lief die Unterführung in der Wasserstraße voll, wie die shz berichtet. Bei den Einsatzkräften stand das Telefon am Nachmittag nicht mehr still, teilte ein Feuerwehrsprecher mit.
Lage in Barmstedt und Wetterdaten
Auch in Barmstedt rückten die Rettungskräfte zu unwetterbedingten Einsätzen aus, da Straßen im Stadtgebiet teilweise überflutet waren. Am Abend floss das Wasser jedoch zügig wieder ab. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zogen von Südwesten Gewitter über die Region, die lokal bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, kleinkörnigen Hagel und Sturmböen von bis zu 85 km/h brachten. Auch Kachelmannwetter sprach von kräftigen Zellen, die über Schleswig-Holstein zogen.
Vorangehende Unwetterlagen
Die Überflutung der Elmshorner „Badewanne“ reiht sich in eine Serie extremer Unwetterlagen in der Region ein. Erst beim schweren Gewittercluster vom 13. Juli waren im Raum Elmshorn und im Kreis Steinburg stellenweise zwischen 50 und 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen – Mengen, die üblicherweise einem gesamten Monatsniederschlag entsprechen. Damals war die Feuerwehr im Stadtgebiet an mehr als 175 Einsatzstellen gefordert. Zwei Fahrzeuge – darunter ein Polizeiauto – waren in der „Badewanne“ in den Fluten versunken.
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