Initiative plant Dialog zur Reaktivierung von Bahnstrecken in Zeven
In Zeven beraten Bürger, Kommunen und Wirtschaft über den Ausbau von Schienenverbindungen für den Personenverkehr. Bei der Veranstaltung sollen unter anderem Praxisbeispiele und ein Fahrplan-Szenario vorgestellt werden.
Stundentakt klingt gut. Müsste die Bahn nur noch pünktlich kommen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Unter dem Motto „Die Bahn, das sind wir!“ sollen Bürger, Kommunen und Wirtschaft über Wege zur Reaktivierung von Bahnverbindungen beraten. Ziel der Initiative ist es, die im Gleisknoten Zeven-Süd zusammentreffenden Strecken Rotenburg–Bremervörde und Zeven–Tostedt für den Personenverkehr auszubauen und möglichst im Stundentakt zu nutzen. Der Dialog findet am Mittwoch, 2. September, um 18 Uhr im Konferenzsaal der Volksbank Zeven, St.-Vitus-Platz 3, statt, wie die Nordsee-Zeitung berichtet. Vorgestellt werden unter anderem Beispiele für die Reaktivierung und den Erhalt regionaler Bahnstrecken, darunter die RB34 Bremervörde–Stade, die Hermann-Hesse-Bahn und die Ostsee-Bäder-Bahn.
Fahrplan-Szenario und weitere Vorhaben
Außerdem soll ein Fahrplan-Szenario mit Kreuzungspunkt in Zeven als Zukunfts-Kompass vorgestellt werden. Geplant sind auch eine digitale Tool-Box für Kommunikation, Planung und Umsetzung sowie ein gemeinsames organisatorisches Dach für Bürger, Wirtschaft und Politik.Beiträge kommen von Moritz Kienzle und Rüdiger Kutz vom Bahndialog sowie Christoph Nagel und Holger Buse von der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB).
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