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SPD fordert neue Pauschalangebote für Helgolands Nebensaison

Der Tourismusausschuss der Gemeinde Helgoland berät über einen Antrag der SPD zur Wiedereinführung von Pauschalangeboten. Damit sollen in den besucherschwachen Monaten ab 2027 mehr Gäste auf die Insel gelockt werden.

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Nebensaison auf Helgoland? Schön ruhig. Krabbenbrötchen schmecken auch im Winter! — Rocky, Chefkolumnist
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Der Tourismusausschuss der Gemeinde Helgoland befasst sich in seiner Sitzung am 27. August 2026 mit Maßnahmen zur Steigerung der Gästezahlen in den besucherschwachen Monaten. Auf Antrag der SPD-Fraktion soll über die Konzeptionierung, Ausführung und Weiterentwicklung von Pauschalangeboten beraten und womöglich ein Beschluss gefasst werden, berichtet die Gemeinde Helgoland.

Erfahrungen aus der Vergangenheit

Die SPD-Fraktion verweist in ihrem Antrag auf positive Erfahrungen aus früheren Jahren. Damals hatte der Helgoland Tourismus-Service (HTS) verschiedene Pauschalen entwickelt, durch die die Gästezahlen in schwächeren Monaten spürbar angestiegen sind. Zu den Beispielen zählen unter anderem die Karnevals-Auszeit, spezielle Hochzeitspakete sowie unterschiedliche Winterpauschalen.

Ausrichtung der Insel ab 2027

Diese Angebote sollen nach dem Willen der Antragsteller überarbeitet, neu entwickelt und grundsätzlich wieder eingeführt werden. Angestrebt wird dabei die touristische Ausrichtung der Insel ab dem Jahr 2027, insbesondere für die Monate außerhalb der Hauptsaison. In diesen Zeiten sind Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel auf zusätzliche Besucher angewiesen.

Die Beratungen finden während einer Umbruchphase statt, da die derzeitige Tourismusdirektorin die Insel verlässt und ihre Stelle neu besetzt werden muss. Aus Sicht der SPD ist es deshalb wichtig, die strategischen Weichen für das Pauschalgeschäft frühzeitig zu stellen, um eine rechtzeitige Vermarktung der Angebote für die kommenden Saisons zu ermöglichen.

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