SPD fordert neue Pauschalangebote für Helgolands Nebensaison
Der Tourismusausschuss der Gemeinde Helgoland berät über einen Antrag der SPD zur Wiedereinführung von Pauschalangeboten. Damit sollen in den besucherschwachen Monaten ab 2027 mehr Gäste auf die Insel gelockt werden.
Erfahrungen aus der Vergangenheit
Die SPD-Fraktion verweist in ihrem Antrag auf positive Erfahrungen aus früheren Jahren. Damals hatte der Helgoland Tourismus-Service (HTS) verschiedene Pauschalen entwickelt, durch die die Gästezahlen in schwächeren Monaten spürbar angestiegen sind. Zu den Beispielen zählen unter anderem die Karnevals-Auszeit, spezielle Hochzeitspakete sowie unterschiedliche Winterpauschalen.
Ausrichtung der Insel ab 2027
Diese Angebote sollen nach dem Willen der Antragsteller überarbeitet, neu entwickelt und grundsätzlich wieder eingeführt werden. Angestrebt wird dabei die touristische Ausrichtung der Insel ab dem Jahr 2027, insbesondere für die Monate außerhalb der Hauptsaison. In diesen Zeiten sind Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel auf zusätzliche Besucher angewiesen.
Die Beratungen finden während einer Umbruchphase statt, da die derzeitige Tourismusdirektorin die Insel verlässt und ihre Stelle neu besetzt werden muss. Aus Sicht der SPD ist es deshalb wichtig, die strategischen Weichen für das Pauschalgeschäft frühzeitig zu stellen, um eine rechtzeitige Vermarktung der Angebote für die kommenden Saisons zu ermöglichen.