Kritik an Ausschreibung: Tourismusausschuss Helgoland berät über Direktorenstelle
Die SPD Helgoland kritisiert die Neuausschreibung der Stelle der Tourismusdirektion ohne vorherige Ausschussberatung. Der Tourismusausschuss befasst sich am 27. August mit dem Vorgehen.
Anlass für die Beratung im Tourismusausschuss ist der bevorstehende Weggang der derzeitigen Tourismusdirektorin. Nach Bekanntwerden ihres Abschieds wurde die Stelle umgehend ausgeschrieben. Genau an diesem Vorgehen entzündet sich Kritik der SPD-Fraktion, auf deren Antrag der Tagesordnungspunkt beraten wird.
Kritik an fehlender Beratung im Werksausschuss
Nach Auffassung der Sozialdemokraten hätte die Ausschreibung nicht ohne vorherige Beratung erfolgen dürfen. Die Nachbesetzung einer so zentralen Position hätte nach Ansicht der Fraktion dringend zuvor im zugehörigen Werksausschuss beraten werden müssen, wie die Gemeinde Helgoland mitteilt.
Die Personalie hat für die Insel erhebliches Gewicht, da die Tourismusdirektion die touristische Ausrichtung Helgolands steuert. Diese Ausrichtung ist für die Gemeinde wirtschaftlich von zentraler Bedeutung. Wegen dieses und weiterer Themen hatte die SPD-Fraktion eine kurzfristige Sitzung des Ausschusses beantragt, da die nächste reguläre Sitzung erst für den 15. September geplant war und diese bereits die letzte mit der derzeitigen Tourismusdirektorin sein wird.
Beratung ohne Beschlussvorschlag
Der Punkt ist als Beratung angesetzt; ein konkreter Beschlussvorschlag liegt nicht vor. Es ist zu erwarten, dass der Ausschuss über das weitere Verfahren der Nachbesetzung und die künftige Einbindung der Gremien diskutieren wird.