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Zwei Wasserhosen vor Norderney gesichtet

Vor der Nordseeinsel Norderney sind am Mittwochmorgen zwei Wasserhosen aufgetreten. Meteorologen erklären das seltene Wetterphänomen.

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Kleine Drehwürmer auf der Nordsee, solange das Krabbenbrötchen auf dem Teller bleibt. — Rocky, Chefkolumnist
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Illustration: KI-generiert
Vor der Nordseeinsel Norderney sind am Mittwochmorgen zwei Wasserhosen gesichtet worden. Spezielle Wetterlagen begünstigen laut Deutschem Wetterdienst ein solches Phänomen, eine Vorhersage gilt jedoch als schwierig. Bei einer Wasserhose handelt es sich um einen Tornado über Wasser.

Einschätzung von Experten

Der DWD-Meteorologe Niklas Anczykowski hält die Aufnahmen der Wasserhosen für authentisch: "Das Video sah sehr überzeugend aus." Zudem haben ihn Berichte erreicht, dass zwei Tornados auf der Nordsee gesichtet worden seien, wie die Tagesschau berichtet. Laut Anczykowski habe zudem eine Warnung vor Windböen in der Region gegeben und die Schauer selbst seien nicht über Land gewesen.

Entstehung von Wasserhosen

Regenschauer können Luft ins Rotieren bringen. "Wenn eine Kette von Schauern über die gleiche Region zieht, kann die Luft ins Rotieren geraten", erklärt NDR Wetterexperte Stefan Kreibohm. Solche Wetterlagen können die Bildung von Wasserhosen begünstigen. Im Juni war bereits in der Ostsee eine Wasserhose gesichtet worden.

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05.09., 04:12 Uhr