36 Grad? Da hilft nur ein kaltes Flens und Schatten hinterm Deich.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die wahrscheinlich letzte Hitzewelle des Jahres sorgt in Teilen Norddeutschlands noch einmal für Temperaturen von über 30 Grad. Vor allem im südlichen Niedersachsen werden Spitzenwerte von bis zu 36 Grad erwartet, bevor am Wochenende Schauer und Gewitter einsetzen. Aktuell zieht heiße Luft vom westlichen Mittelmeer hoch in den Norden, wie die Tagesschau berichtet. Der Temperatur-Anstieg erreicht heute in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern seinen Höhepunkt. Am heißesten wird es laut Prognose von Meteorologe Tim Staeger vom ARD-Wetterkompetenzzentrum mit bis zu 36 Grad im südlichen Niedersachsen. Mehr als 30 Grad sind demnach auch in Hannover und im Oldenburger Münsterland möglich, während an der Küste ebenfalls bis zu 30 Grad erreicht werden.
Abkühlung im Nordosten und Ende der Hitzewelle
"Richtung Mecklenburg-Vorpommern wird es wahrscheinlich ein bisschen weniger heiß sein", sagte Meteorologe Staeger am Donnerstag dem NDR Niedersachsen, aber auch dort würden die 30 Grad überschritten. "Es ist wohl die letzte wirklich intensive Hitzewelle der Saison", so Staeger weiter.
Schauer und Gewitter am Wochenende
Die Sommerhitze soll jedoch schnell wieder abklingen. Ab Samstagnachmittag und spätestens ab Sonntag sind einzelne Schauer und Gewitter möglich. "Aber davon werden die wenigsten etwas mitbekommen", sagte Meteorologe Staeger. An der See und im Binnenland sinken die Temperaturen anschließend auf etwa 20 bis 25 Grad.Dass es in diesem Jahr noch einmal über 30 Grad heiß wird, ist laut Staeger bis in den September hinein möglich. Für extreme Hitze sieht er jedoch keine Anzeichen mehr: "Ich würde aber behaupten, die 35 Grad werden wir nicht mehr sehen."
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