Badeverbote an mehreren schleswig-holsteinischen Gewässern wegen Blaualgen
Wegen einer erhöhten Blaualgen-Belastung haben Behörden an mehreren Seen und Ostseestränden in Schleswig-Holstein Badeverbote ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem Gewässer in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Ostholstein.
Wegen einer erhöhten Belastung durch Blaualgen gelten an mehreren Seen und Ostseestränden in Schleswig-Holstein aktuell Badeverbote. Betroffen sind verschiedene Badestellen pünktlich zum letzten Ferienwochenende des Bundeslandes. Die Behörden raten dringend von Aktivitäten im Wasser an den betroffenen Orten ab. Das letzte Ferienwochenende in Schleswig-Holstein steht vor der Tür und bringt bestes Sommerwetter mit sich. Dennoch ist das Baden nicht überall im Land uneingeschränkt möglich, wie die Tagesschau berichtet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde an mehreren Badestellen ein Badeverbot erlassen, da dort eine erhöhte Konzentration von Blaualgen festgestellt wurde. Die Verbote betreffen sowohl mehrere Seen als auch Strände an der Ostsee.
Betroffene Regionen und Gewässer
Im Kreis Rendsburg-Eckernförde gilt das Badeverbot laut dem Gesundheitsministerium (Stand 14. August) an den Badestellen am Bordesholmer See, Wardersee, Dörpsee Emkendorf und Brahmsee. Diese Sperrung bleibt voraussichtlich bis zum 19. August bestehen. Auch an der Ostsee gibt es Einschränkungen: Der Kreis Ostholstein hat für die Badestelle Kellenhusen ein Badeverbot ausgesprochen, das voraussichtlich bis zum 17. August gilt.Zudem hat der Kreis Herzogtum Lauenburg am 13. August das Badeverbot für die Badestelle "Aqua Siwa" am Ratzeburger Küchensee erneuert. Der Kreis teilt mit, dass auch am Ritzerauer See und am Luisenbad am Möllner Schulee die betroffenen Bereiche wegen der Blaualgen-Situation abgesperrt bleiben. Für weitere Badestellen im Land haben die jeweiligen Kreise eine Badewarnung herausgegeben.
Gesundheitsrisiken durch Blaualgen
Blaualgen können giftig sein und bei Menschen gesundheitliche Probleme verursachen. Bei Hautkontakt kann es zu Reizungen kommen, während das Verschlucken des Wassers Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Aus diesem Grund sollten Kinder und Haustiere nicht am Wassersaum spielen. Die Behörden raten zudem von Wassersportarten wie Surfen oder Wasserski ab. Personen, die dennoch Kontakt mit Blaualgen hatten, sollten sich schnellstmöglich duschen und die Kleidung wechseln.
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