Seenotretter bringen fünf Personen vor Cuxhaven in Sicherheit
Nach einer Havarie vor Cuxhaven musste ein leckgeschlagenes Motorboot aufgegeben werden. Die fünf Insassen, darunter drei Kinder, wurden von Seenotrettern unverletzt gerettet.
Ein Motorboot mit fünf Personen an Bord ist am Freitagabend vor Cuxhaven leckgeschlagen und musste aufgegeben werden. Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) konnten alle Insassen, darunter drei Kinder, unverletzt an Land bringen. Am selben Abend gab es zudem einen weiteren Rettungseinsatz in Bremerhaven. Nach Angaben der DGzRS hatte der Skipper des Motorbootes die Rettungsleitstelle alarmiert, nachdem das Boot infolge eines Motorschadens über Steine gerieben war und dadurch beschädigt wurde. Der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ lief daraufhin zu dem Havaristen aus, in den bereits erhebliche Mengen Wasser eingedrungen waren. Da das Boot langsam zur Seite kippte, musste es schließlich zurückgelassen werden, wie die Tagesschau berichtet.
Rettung mit dem Tochterboot
Die Seenotretter brachten die Schiffbrüchigen mit dem Tochterboot „Mathias“ sicher an Land. Ihre wichtigsten Habseligkeiten transportierten die Retter auf einem im Schlepptau befindlichen Schlauchboot. Alle geretteten Personen blieben bei dem Vorfall unverletzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat die Wasserschutzpolizei Cuxhaven übernommen. Die Entscheidung über eine mögliche Bergung des Motorbootes liegt nun beim Eigentümer.
Verletzter Seemann in Bremerhaven
Ebenfalls am Freitagabend waren die Seenotretter der Station Bremerhaven gefordert. An Bord des Bunkerschiffs „Kairos“ hatte sich ein Seemann Verletzungen im Gesicht zugezogen. Da der Mann umgehend medizinische Versorgung benötigte, übernahm ihn der Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ und brachte ihn an Land, wo er an einen Rettungswagen übergeben wurde.
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