Vielfältiges Musikprogramm in Nordfriesland: Von Orgelkonzerten bis Flower-Power
In den kommenden Tagen erwartet Musikliebhaber in Nordfriesland ein abwechslungsreiches Programm. Die Veranstaltungen reichen von klassischen Orgelkonzerten über Open-Air-Auftritte am Deich bis hin zu Vokalkunst der 1920er-Jahre.
Das nächste Orgelkonzert in der St.-Laurentius-Kirche zu Langenhorn gestaltet Levan Zautashvili. Es findet am Dienstag, 11. August, um 20 Uhr statt. Auf der Busch-Paschen-Orgel spielt der Oldenburger Werke von Bach, Buxtehude, Frescobaldi, Tunder und Byrd. Bei freiem Eintritt wird am Ausgang um Spenden zur Unterstützung der Konzertreihe gebeten. Die Details zum „Langenhorner Orgelsommer“ sind online unter orgelkonzerte-langenhorn.de zu finden, wie die shz berichtet.
Open-Air am Deich und Einstandskonzert in Garding
In der Reihe „Dienstags am Deich“ – jeweils von 19 bis 22.15 Uhr open air am Deichtorplatz in Dagebüll – heißt das Motto am 11. August „Summer of Live“. Das Programm bietet eine musikalische Reise zurück in die Flower-Power-Zeit der 60er-/70er-Jahre. Am 18. August sorgt der „Mendocino Express“ mit Schlagern für Stimmung. Die große Abschlussparty am 25. August gestaltet „Valley“ mit Rock, Pop und Party-Hits. Der Eintritt ist frei.
Kantor von Eiderstedt-Mitte Malte Wienhues gibt am Freitag, 14. August, um 19 Uhr in der St.-Christian-Kirche in Garding sein Einstandskonzert. Auf der Schuke-Orgel erklingt Musik aus verschiedenen Epochen – der Schwerpunkt liegt auf der Barockmusik und Werken von J. S. Bach und Dieterich Buxtehude. Zu hören sein werden auch einige moderne Werke von Komponisten wie Michael Schütz and Matthias Nagel, die in ihren Kompositionen Einflüsse aus Jazz und Pop auf die Orgel bringen. Damit man auch im Publikum sehen kann, was an der Orgel passiert, wird der Spieltisch auf eine Leinwand im Kirchenraum übertragen. Im Anschluss an das Konzert lädt der Organist interessierte Gäste zu einer Orgelführung auf die Empore ein. Bei freiem Eintritt wird um Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit gebeten.
Vokalkunst und barocke Klänge
Mit brillanter Vokalkunst, jeder Menge Charme und einer gehörigen Portion Augenzwinkern entführen die „Femmes Fatales“ das Publikum im Klanxbüller „Charlottenhof“ am Freitag, 14. August, in die Roaring Twenties. In stilechten Kostümen und mit reizenden Tanzeinlagen lassen sie den Zauber dieser goldenen Ära wieder aufleben. Zu Gehör kommen unter anderem Lieder und Texte von Marlene Dietrich, Kurt Tucholsky, Zarah Leander und Otto Reutter. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.
Susanne Erhardt (Klarinette) und Kent Pegler von Thun (Orgel, Cembalo) gestalten gemeinsam ein Konzert, das unter dem Motto „Kling gleich der hellsten Nachtigall“ am Freitag, 14. August, ab 19 Uhr in der St.-Dionysius-Kirche zu Rodenäs geboten wird. Im Anschluss ist ein geselliges Beisammensein geplant. Bei freiem Eintritt wird um Spenden gebeten. Veranstalter ist die Kulturstation Zollhäuser.