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Neues Musikfestival „Waalem Open Air“ soll Föhr beleben

Mit dem „Waalem Open Air“ bringen ein Winzer und ein Hotelier im August ein neues Musikfestival nach Föhr. Bekannte Acts wie Michael Schulte und das Duo YouNotUs sollen für Besucher sorgen.

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Musik und Wein auf der Insel. Hauptsache, der Wind pustet die Töne nicht weg. — Rocky, Chefkolumnist
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Mit einer neuen Musikveranstaltung wollen ein Winzer und ein Hotelier die Nordseeinsel Föhr beleben. Am 19. und 20. August feiert das „Waalem Open Air“ auf einer Wiese in Nieblum seine Premiere. Die Initiatoren setzen dabei auf bekannte deutsche Künstler und ein bewährtes Konzept.

Produktionsleiter und Winzer des Föhrer Weinguts Lenz Roeloffs blickt voller Vorfreude auf das Event. „Ich habe richtig Bock auf dieses Ding“, sagt Lenz Roeloffs über die Premiere auf der Wiese hinter dem Gästezentrum des Nieblumer Weinguts. Gemeinsam mit dem Chef des „Boutique-Hotels Landliebe“ Patrick Lüders hat er das neue Format entwickelt, wie die shz berichtet. Lüders bringt reichlich Erfahrung mit: Als früherer Hoteldirektor des Vier-Sternehauses „Upstalsboom“ in Wyk verantwortete er sieben Jahre lang das „Südstrand Open Air“, bei dem Künstler wie Johannes Oerding, Vanessa Mai oder Michael Schulte auftraten.

Bekannte Künstler und logistische Planung

Michael Schulte wird auch beim neuen Festival auf Föhr dabei sein. Lüders hat den Kontakt direkt hergestellt. „Michael freut sich wirklich, auf die Insel zurückkehren zu können“, sagt Lüders. Der Musiker wird als Trio ein Akustik-Set spielen. Am Mittwoch, den 19. August, tritt zudem eine Hälfte des Berliner DJ-Duos „YouNotUs“ auf, das durch Hits wie „Supergirl“, „Please Tell Rosie“ und das Remake von „Narcotic“ bekannt ist. Während Gregor Sahm seit 2025 im Hintergrund als Produzent agiert, vertritt Tobias Philippsen das Duo bei Auftritten. „Das bedeutet, „YouNotUs“ bringen ihre Band mit, Sängerinnen und drei Musiker“, erklärt Patrick Lüders. „Wir haben also eine Partyband und einen Sundowner-Abend“, freut sich Lüders.

Die Veranstalter blicken optimistisch auf das Projekt, auch angesichts rückläufiger Übernachtungszahlen auf der Insel laut dem statistischen Landesamt. „Wir haben schon viel positiven Zuspruch für das Open Air bekommen“, sagt der 37-jährige Hotelfachmann Lüders. Lenz Roeloffs betont: „Wenn man nur meckert, wird es nicht besser.“ Das Festival soll keine einmalige Sache bleiben. „Es ist auch eine Geschichte mit Perspektive“, erklärt der 31-jährige Winzer. Patrick Lüders stimmt zu: „Wir haben schon erste Kontakte für die Jahre 2027 und 2028.“

Infrastruktur und Ticketpreise

Um Besuchern auch vom Festland die Anreise zu ermöglichen, verkehrt am Konzertabend der Katamaran „Rüm Hart“ zwischen Dagebüll und Wyk. Zudem stellt die Föhr Tourismus GmbH die Bühne zur Verfügung. Für den Transport auf der Insel sorgt ein halbstündiger Busshuttle des Unternehmens „Autoruf Korf“ vom Fährhafen über das Hotel „Upstalsboom“ zum Weingut und zurück. „Und natürlich auch zurück“, schmunzelt Patrick Lüders.

Die Ticketpreise liegen bei 35 Euro für den Mittwoch und 49 Euro für den Donnerstag. „Und der Shuttleservice ist in dem Ticketpreis mit drin“, sagt Patrick Lüders. Die Veranstalter kalkulieren mit 800 Gästen pro Abend. „Bei 800 trägt sich das Konzert, und zugleich ist es auch noch nett und komfortabel für die Besucher“, sagt Lüders. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. „Wein soll es wohl auch geben“, schmunzelt Winzer Lenz. „Und natürlich gilt unser Dank wieder einmal unseren Partnern und Unterstützern“, sagt Patrick Lüders. Beide sind sich einig, dass Föhr neue Impulse braucht. „Es muss neue Formate geben“, sagt Patrick Lüders. „Man muss sich eben weiterentwickeln“, ergänzt Lenz Roeloffs.

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