Feuerwehreinsatz in Hüde: Verfangene Krähe aus Baum gerettet
In Hüde am Dümmer See hat die Feuerwehr eine Krähe aus einer misslichen Lage befreit. Der Vogel hatte sich in sechs Metern Höhe in einer Angelschnur verfangen und wurde von einem Baumsteiger gerettet.
Wer im Baum angelt, fängt eben Krähen. Gut, dass der Vogel wieder fliegt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In Hüde am Dümmer See hat ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz der Feuerwehr ein glückliches Ende genommen. Eine Krähe, die sich in rund sechs Metern Höhe in einer Angelschnur verfangen hatte, konnte befreit werden. Ein herbeigerufener Spezialist unterstützte die Einsatzkräfte bei der Rettung. In Hüde am Dümmer See im Landkreis Diepholz rückte die Feuerwehr am Samstag zu einer Tierrettung aus, wie die Tagesschau berichtet. Camper hatten zuvor eine Rabenkrähe beobachtet, die bereits seit 24 Stunden in rund sechs Metern Höhe in einem Baum feststeckte. Wie die Feuerwehr mitteilte, stellte sich heraus: Der Vogel war durch eine Angelschnur "unfreiwillig angebunden".
Baumsteiger eilt zur Hilfe
Da sich das Tier in großer Höhe befand, riefen die Einsatzkräfte Unterstützung. Sie holten den Geschäftsführer eines Forstbetriebs aus dem benachbarten Marl hinzu, der ausgebildeter Baumsteiger ist. Dem Retter gelang es schließlich, mithilfe einer Nagelschere und einer Pinzette die Krähe aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Nach der Rettungsaktion konnte das Tier wieder in die Freiheit entlassen werden. Die Krähe hatte laut Feuerwehr zwar kleinere Verletzungen, flog jedoch nach ihrer Rettung "augenscheinlich zufrieden" in den nächsten Baum.
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