Wassermangel im Erdreich: Hamburger Böden leiden unter Trockenheit
Obwohl der Juli in Hamburg vergleichsweise wenig sonnig war, sorgt ausbleibender Regen für erhebliche Bodentrockenheit. Besonders im Süden und Westen der Stadt ist die Situation angespannt.
Keine Sonne, aber trockene Auslegeware im Garten. Typisch Hamburg.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der Monat Juli hat in Hamburg trotz vergleichsweise weniger Sonnenstunden zu einer spürbaren Bodentrockenheit und stellenweisen Dürre geführt. In weiten Teilen des Stadtgebiets steht den Pflanzen mittlerweile nicht mehr ausreichend Wasser zur Verfügung. Besonders betroffen sind die südlichen und westlichen Stadtteile, während der Nordosten eine etwas bessere Feuchtigkeitsbilanz aufweist. Wie die Tagesschau berichtet, zeigt der aktuelle Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung das Ausmaß der Trockenheit im Hamburger Stadtgebiet. Die Beschaffenheit des Bodens beeinflusst die Situation stark. In Gebieten mit schwerer und lehmiger Erde bleibt die Feuchtigkeit länger gespeichert, wohingegen sandige Böden laut den Karten des Deutschen Wetterdiensts bereits als sehr trocken eingestuft werden.
Trockenheit reicht bis in tiefe Schichten
Die Unterversorgung mit Wasser beschränkt sich nicht nur auf die Oberfläche. Auch in den tieferen Bodenschichten unter der Stadt, bis in eine Tiefe von zwei Metern, herrscht mittlerweile eine ungewöhnliche Trockenheit oder eine moderate Dürre. Eine Ausnahme bilden die Bereiche entlang der Elbe, wo die Böden sowohl in den oberen als auch in den tiefen Schichten noch etwas feuchter sind.
Vergleichsweise wenig Sonne im Juli
Diese Entwicklung überrascht mit Blick auf die Sonnenscheindauer im vergangenen Monat. Der Juli präsentierte sich in Hamburg weniger sonnig als in fast allen anderen Bundesländern. Die Stadt verzeichnete lediglich 210 Sonnenstunden. Nur das Bundesland Bremen lag mit 208 Sonnenstunden noch hinter dem Hamburger Wert. Dennoch reichten einige heiße Tage und der im Vergleich zu sonst geringere Niederschlag aus, um die Böden austrocknen zu lassen.
In Neustadt in Holstein wurde die erste Meerwasser-Wärmepumpe Deutschlands offiziell vorgestellt. Das System nutzt die Wärme der Ostsee zur Versorgung von mehr als 200 Haushalten.
Das Deutsche Rote Kreuz hat seinen neuen Verwaltungssitz in der Bremer Überseestadt bezogen. Bislang verstreute Standorte werden nun an einem Ort zusammengeführt.
Nach Kürzungen bei den Schulbegleitungen lockern einige Hamburger Sonderschulen die Kontrolle der Schulpflicht. Die Schulbehörde mahnt die Einhaltung an, während Opposition und Eltern scharfe Kritik üben.
Wegen eines kapitalen Motorschadens startet die neue Elbfähre erst im kommenden Jahr. Der Fährbetrieb mit dem bisherigen Schiff bleibt bestehen, ist derzeit aber wegen Niedrigwassers eingeschränkt.
Nach dem Großbrand auf einem Schrottplatz in Leer hat die Feuerwehr ihren Einsatz nach dem Löschen der letzten Glutnester beendet. Zeitweise waren rund 250 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach den Schüssen mit zwei Toten im Hamburger Stadtteil St. Pauli gerät eine Gruppe vermummter Männer in den Fokus der Ermittler. Neben der Mordkommission befasst sich nun auch das Landeskriminalamt für Organisierte Kriminalität mit dem Fall.